US Open

Geheimfavorit Medwedew mit einem ersten Ausrufezeichen

Dynamisch und überzeugend: Daniil Medwedew kam zum Auftakt des US Open kaum ins Schwitzen

Dynamisch und überzeugend: Daniil Medwedew kam zum Auftakt des US Open kaum ins Schwitzen

Mit seinem Turniersieg in Cincinnati katapultiert sich Daniil Medwedew in die Rolle des Geheimfavoriten für das US Open. Der Auftakt gelingt dem Russen schon mal eindrücklich.

Er hat zwar noch nie einen Grand-Slam-Viertelfinal erreicht, doch nach den Final-Qualifikationen in Washington und Montreal sowie dem Triumph in Cincinnati figuriert der 23-jährige Daniil Medwedew als Nummer 5 der Weltrangliste. Vor allem mit seinem Sieg im Halbfinal in Cincinnati gegen Novak Djokovic machte der schmächtige, aber 1,98 m grosse Russe einen grossen Schritt nach vorne.

Nicht wenige trauen ihm nun am ehesten zu, den eisernen Griff der Top 3 Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer zu durchbrechen, die alle elf Grand-Slam-Turniere seit Stan Wawrinkas Sieg am US Open 2016 gewonnen haben. Der Auftakt ist Medwedew jedenfalls schon mal eindrücklich gelungen. In der 1. Runde überliess er dem Inder Prajnesh Gunneswaran (ATP 88) nur gerade sieben Games.

Der Titelverteidiger Djokovic, auf den Medwedew im Viertelfinal treffen könnte, stand dem Russen allerdings nur wenig nach. Er gewann nach einem etwas zögerlichen Start überzeugend in drei Sätzen gegen den Spanier Roberto Carballes Baena (ATP 76) und gab dabei neun Games ab.

Kerber bereits out

Weiter abwärts geht es für Angelique Kerber. Die deutsche Ex-Nummer 1 und US-Open-Siegerin von 2016 verlor in der 1. Runde gegen die Französin Kristina Mladenovic (WTA 54). Die Roland-Garros-Siegerin Ashley Barty hingegen zog gegen die Kasachin Sarina Dijas (WTA 80) nach einem 1:6 im Startsatz den Kopf noch aus der Schlinge und siegte in drei Sätzen.

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