Geneva Open

Fucsovics gewinnt das Geneva Open in Genf

Im Final kaum gefordert: Marton Fucsovics gewann in Genf seinen ersten ATP-Titel

Im Final kaum gefordert: Marton Fucsovics gewann in Genf seinen ersten ATP-Titel

Der Nachfolger von Stan Wawrinka als Sieger des ATP-Turniers in Genf heisst Marton Fucsovics. Der 26-jährige Ungar gewinnt den Final des Geneva Open gegen den Deutschen Peter Gojowczyk klar 6:2, 6:2,

Balasz Taroczy hatte 1980 die Premiere der ATP in Genf gewonnen - und der ehemalige Doppelpartner von Heinz Günthardt prophezeite Anfang Woche, dass er nun endlich einen Nachfolger aus seiner Heimat erhalten werde. Die Prognose war gewagt, denn seit Taroczy vor 34 Jahren in Indianapolis hatte kein Ungar mehr einen ATP-Final erreicht.

Der 26-jährige Fucsovics (ATP 60) trat im Parc des Eaux-Vives, wo er wie Finalgegner Gojowczyk schon Interclub gespielt gespielt hatte, aber von A bis Z wie ein grosser Champion auf. Zum zweiten Mal nach seiner Achtelfinalqualifikation vor fünf Monaten am Australian Open, wo er von Roger Federer gestoppt worden war, liess er die Klasse aufblitzen, dank der er 2010 Wimbledonsieger bei den Junioren geworden war. Einzig im Halbfinal gegen Steve Johnson gab er einen Satz ab. Im Viertelfinal überliess Fucsovics auch Stan Wawrinka, dem Sieger der letzten beiden Jahre, nur vier Games.

Im Final machte es ihm der elf Plätze besser klassierte Deutsche Gojowczyk allerdings auch gar einfach. Der Sieger des ATP-Turniers in Metz im letzten Herbst beging viel zu viele Fehler. Nach nur 68 Minuten beendete Fucsovics seinen ersten ATP-Final mit einem Ass. Der vierfache Gewinner von Challenger-Turnieren wird am Montag erstmals in den Top 50 der Weltrangliste erscheinen - natürlich als erster Ungar seit Taroczy.

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