Tennis

French Open im September statt im Mai

Vorderhand kein Tennis-Betrieb auf dem neuen Court Philippe Chatrier

Vorderhand kein Tennis-Betrieb auf dem neuen Court Philippe Chatrier

Das French Open in Paris, das am 18. Mai hätte beginnen sollte, wird nach dem Willen des französischen Tennisverbands FFT erst in der Zeit vom 20. September bis zum 4. Oktober stattfinden.

Die FFT begründete ihren Entscheid damit, dass es aufgrund der ungewissen Lage wegen der Coronavirus-Pandemie nicht möglich sei, die Vorbereitung des Turnier von Roland Garros im Mai seriös voranzutreiben.

Die Verschiebung würde bedeuten, dass es zwischen dem US Open in New York und dem French Open nur eine Woche Pause gäbe. Zudem würde das French Open im September mit dem Laver Cup kollidieren.

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass es dank der Modernisierung der Anlage im Bois de Boulogne möglich sei, das Turnier in einer ungewohnten Zeit in den Oktober hineinzuziehen. Das Hauptstadion, der Court Philippe Chatrier, verfügt jetzt über ein verschiebbares Dach. Ausserdem wurde für verschiedene weitere Plätze eine Beleuchtungsanlage eingerichtet.

Für die WTA gilt derzeit ein Turnierstopp bis zum 2. Mai, für die ATP ein solcher bis zum 26. April.

Die Verschiebung des French Open bedeutet, dass Roger Federer trotz seiner im Februar vorgenommenen Knieoperation alle Grand-Slam-Turniere der Saison bestreiten könnte. Federer sollte bei normalem Heilungsverlauf ab Anfang Juni wieder spielen können.

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