Die Schweizer Doppel-Olympiasieger von Peking unterlagen 4:6, 6:7 (5:7), 6:4, 6:7 (6:8), obwohl sie über die gesamte Partie drei Punkte mehr erzielten. Sie verpassten es diverse Male, dem Spiel eine andere Wende zu geben. Im ersten Satz gerieten sie rasch mit einem Break in Rückstand, im zweiten schlug Wawrinka beim Stand von 5:3 aber zum Satzgewinn ab. Die Kasachen schlugen aber zurück und profitierten dabei von einigen Unsicherheiten von Wawrinka.

Wawrinka war wie am Freitag dem Druck, der von den gut 15'000 Zuschauern in Genf ausging, nicht immer gewachsen. Der Australian-Open-Sieger spielte in den ersten beiden Sätzen schlecht und verschlug einige einfache Bälle, vor allem am Netz. Das Spiel der Schweizer wurde ab dem dritten Satz besser, das Break zum 3:2 war die Entscheidung in diesem Umgang. Im vierten überstanden Federer/Wawrinka beim Stand von 5:6 eine gefährliche Phase und führten dann im Tiebreak 3:0. Etwas später vergaben sie einen Satzball, ehe sie auch das zweite Tiebreak verloren.

Weiter geht es am Sonntag ab 13.30 Uhr mit den letzten Einzeln. Dann trifft zunächst Wawrinka auf Kukuschkin, bevor Federer gegen Golubew spielt. In beiden Partien ist die Schweiz Favorit, aber der Druck, vorab auf Wawrinka, wird nicht kleiner werden