Stan Wawrinka schlug am Dienstag ein paar Bälle mit Severin Lüthi, während die für das Doppel vorgesehenen Marco Chiudinelli und Michael Lammer mit Ivo Werner und David Macpherson, dem Coach der Bryan-Brüder, drei Stunden lang knallhart trainierten. Roger Federer musste indes noch aussetzen. Seine Rückenprobleme liessen noch kein Training zu.

Ob Federers körperliche Verfassung seinen Einsatz im ersten Einzel am Freitag gegen Gael Monfils zulässt, wird sich vermutlich erst bei der Auslosung am Donnerstag erweisen. Der 33-Jährige selbst zeigte sich am Dienstag verhalten optimistisch. «Mir geht es noch nicht gut genug um zu trainieren, und ich wünschte, es würde schneller gehen. Aber es ist ein bisschen besser als Samstag, Sonntag und Montag. Daher bin ich zuversichtlich», sagte Federer.

Ex-Trainer von Einsatz überzeugt

Sein früherer Trainer Paul Annacone glaubt fest daran, er sprach nach Federers Final-Verzicht in London von einer «reinen Vorsichtsmassnahme». Derselben Meinung ist Thierry Champion, der ehemalige Tourprofi äusserte im französischen Fernsehen die Überzeugung, «dass Federer am Freitag auf dem Platz stehen wird».

Frankreichs Teamchef Arnaud Clement sprach daraufhin erst mal ein Machtwort: «Ich will diese Spekulationen nicht mehr hören. Wir beschäftigen uns mit der Schweiz, nicht mit Roger Federer.» (sid/nch)