Die Partie Federers hatte erst um 23.50 Uhr Ortszeit begonnen, der Baselbieter war aber von Beginn an hellwach und führte nach 12 Minuten schon 5:0. Er spielte hoch konzentriert und es gelang ihm praktisch alles. Zum 2:0 im zweiten Satz schlug er vier Asse und auch die Topspin-Rückhand war so stark wie schon lange nicht mehr. Am Schluss war das Verhältnis von 42:4 Winnern beredtes Zeugnis seiner Dominanz. Federer steht damit zum 30. Mal in Serie in einem Major-Viertelfinal.

Federer ist damit für die entscheidende Phase des Turniers bereit, so überzeugend trat er seit dem Halbfinal von Paris gegen Novak Djokovic wohl nicht mehr auf. Am Mittwoch kommt es nun zur Revanche gegen Jo-Wilfried Tsonga. Gegen den Franzosen verlor Federer in Wimbledon und Montreal die beiden letzten Partien. In der Form der Partie gegen Juan Monaco ist ein Weiterkommen aber absolut möglich.