ATP Masters 1000 Madrid

Federer verliert im Halbfinal gegen Nadal

Roger Federer zog gegen Rafael Nadal (einmal mehr) den Kürzeren

Roger Federer zog gegen Rafael Nadal (einmal mehr) den Kürzeren

Schade! Roger Federer verliert im Halbfinal von Madrid nach einer ansprechenden Leistung gegen Nadal in drei Sätzen. Damit steht der Spanier im Endspiel. Und Federer muss abreisen.

Der Schweizer unterlag dem Weltranglisten-Ersten nach gewonnenem Startsatz 7:5, 1:6, 3:6. Trotz einer guten Leistung konnte Federer den Lauf von Nadal nicht stoppen, der seinen 37. Match in Folge auf Sand gewann.

Federer geriet zwar im ersten Satz 0:2 und 2:4 in Rückstand, konnte dann aber immer öfter das Spiel diktieren. Mit der richtigen Mischung aus Risiko und Geduld gewann er drei Games in Folge. Beim Stand von 5:5 wehrte er drei Breakbälle ab, bevor er sich auf eindrückliche Weise den Satz holte. Das letzte Returnspiel des Satzes war schlicht grossartig. Federer sicherte sich den ersten Satz nach etwas mehr als einer Stunde, obwohl nur knapp die Hälfte seiner ersten Aufschläge im Feld gelandet waren.

In den letzten 12 Partien zwischen den beiden tonangebenden Spielern der letzten Jahre hatte jeweils derjenige gewonnen, der sich den ersten Satz gesichert hatte. Diesmal war es anders. Nadal agierte effizienter. Obwohl Federer in jedem von Nadals Aufschlagsspielen Breakchancen hatte, verlor er den zweiten Umgang deutlich.

Auch im Entscheidungssatz nutzte Federer seine Möglichkeiten zum Servicedurchbruch - weder zu Beginn noch zum Ende des Satzes. Nadal gelang die entscheidende Differenz mit dem 3:1, nachdem der Baselbieter eine 40:15-Führung bei eigenem Aufschlag noch hergegeben hatte. Nach zweieinhalb Stunden nutzte der Mallorquiner seinen ersten Matchball und trifft nun im Final auf Novak Djokovic, der sich gegen den Brasilianer Thomaz Bellucci nach 4:6, 1:3-Rückstand noch 4:6, 6:4, 6:1 durchsetzte. Djokoivc ist seit nunmehr 33 Partien ohne Niederlage.

Federer kann mit der Woche in Madrid trotzdem einigermassen zufrieden sein. Nachdem er in der ersten Runde gegen Feliciano Lopez noch einen Matchball hatte abwehren müssen, steigerte er sich kontinuierlich. Nächste Woche tritt er in Rom an, bevor dann das French Open ansteht.

Im Final der Frauen treffen Victoria Asarenka (WTA 5) und Petra Kvitova (WTA 18) aufeinander. Asarenka beendete die zehn Macthes andauernde Siegeserie der Deutschen Julia Görges (WTA 27) und wird nächste Woche im WTA-Rankking Platz 4 einnehmen. Die Tschechien Kvitova deklassierte in etwas mehr als einer Stunde die chinesische Australian-Open-Finalistin Li Na (WTA 6) 6:3, 6:1.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1