Nachdem er in den Runden zuvor mit Michael Llodra und Feliciano Lopez zwei Angreifer geschlagen hatte, setzte er sich diesmal mit genauso wenige Mühe gegen den unberechenbaren Grundlinienspieler aus Moskau durch. Bereits zum vierten Mal gewann Federer nach 2005, 2006 und 2007 in Dubai gegen Juschni. Dieser erreichte in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate immerhin schon je zweimal den Halbfinal und Final.

Federer nutzte zwar nur zwei von elf Breakchancen. Dies reichte aber, um im ersten Satz auf 5:2 davonzuziehen und sich wenige Minuten später auch im zweiten Umgang mit dem 2:0 einen entscheidenden Vorteil zu erspielen. Bei eigenem Service blieb der Baselbieter ähnlich unantastbar wie am Vortag gegen Lopez. Er gestand seinem Kontrahenten keinen Breakball zu. Seit Beginn des Turniers hat Federer seinen Aufschlag noch nie abgeben müssen.

Im Halbfinal dürfte nun die Gegenwehr etwas grösser werden. Heute Freitag spielt er entweder gegen Jo-Wilfried Tsonga (ATP 5) oder Juan-Martin del Potro (ATP 8) um seine siebte Finalteilnahme beim Turnier von Dubai (4 Siege). Gegen beide führte er in den Direktbegegnungen zwar deutlich - gegen Tsonga mit 8:3, gegen del Potro mit 9:2 - aber der Franzose und der Argentinier sind in guter Form.

Den zweiten Halbfinal bestreiten Andy Murray (ATP 4) und der Sieger des serbischen Duells zwischen Novak Djokovic (ATP 1) und Janko Tipsarevic (ATP 9).