Sie ist die jüngste Finalistin seit die Tschechin Nicole Vaidisova 2004 das - wesentlich schlechter besetzte - Taschkent Open gewann.

Gauff hatte erstmals für Aufmerksamkeit gesorgt, als sie in Wimbledon als Qualifikantin die Achtelfinals erreicht hatte. In der oberösterreichischen Hauptstadt war sie eigentlich in der letzten Runde der Qualifikation gescheitert, rutschte aber als Lucky Loser ins Hauptfeld. Dort reihte sie nun vier Siege aneinander, unter anderem in der 1. Runde gegen die Schweizerin Stefanie Vögele und im Viertelfinal gegen die topgesetzte Weltnummer 8 Kiki Bertens, als sie erstmals eine Top-Ten-Spielerin bezwang.

Im Final trifft Gauff, die in der Weltrangliste mindestens 30 Plätze gut machen wird, auf Jelena Ostapenko, die French-Open-Siegerin von 2017.