Gegen den 27-Jährigen, der erstmals in einem Grand-Slam-Hauptturnier stand, machte sich Wawrinka das Leben eingangs mit vielen leichten Fehlern selber schwer. Auf den Verlust des Startsatzes reagierte er aber umgehend, indem er 12 der 13 nächsten Punkte gewann. Von da an hatte er ein deutliches Übergewicht, obwohl er weit davon entfernt war, zu glänzen.

Mit zunehmender Spieldauer machte sich auch immer stärker Wawrinkas physisches Plus bemerkbar. Sein in Matches über drei Gewinnsätze ungeübter Widersacher musste sich ab Ende des dritten Satzes mehrfach am Oberschenkel behandeln lassen und war in der Schlussphase praktisch stehend k.o. Nach zweieinhalb Stunden verwertete Wawrinka seinen ersten Matchball mit einem Smash.

Der Lausanner ist auch in der nächsten Partie gegen den Argentinier Maximo Gonzalez (ATP 80) oder den Holländer Thomas Schoorel (ATP 111) favorisiert, ehe es im Sechzehntelfinal zum reizvollen Vergleich mit seinem Kumpel Jo-Wilfried Tsonga kommen könnte. Roger Federer bestreitet seine Erstrundenpartie am Montag gegen Feliciano Lopez. Erst am Dienstag steht Patty Schnyder im Einsatz.