Der Belgrader Lajovic gewann letzte Woche das Sandplatzturnier von Umag und gab dabei lediglich im Viertelfinal gegen den Slowenen Aljaz Bedene einen Satz ab. Lajovics Form stimmt also. Die Umstellung von Meereshöhe (Umag) in die Gstaader Höhenluft bereitete ihm indes Probleme. Nicht viel fehlte, und Lajovic hätte alle Ambitionen am Swiss Open schon in den Achtelfinals begraben müssen.

Aber der 29-jährige Serbe bewies, dass er nach dem Erfolg von Umag motiviert ist, weiter zu gewinnen. Gegen Denis Istomin, den Bezwinger von Marc-Andrea Hüsler, geriet Lajovic nach einer 6:4, 5:1-Führung und einem vergebenen Matchball erheblich in Schwierigkeiten: Lajovic verlor den zweiten Satz und geriet im dritten Durchgang mit 3:5 in Rückstand. Am Ende setzte er sich bei extremer Hitze nach zweieinhalb Stunden mit 6:4, 6:7 (2:7), 7:6 (7:2) durch.

Lajovic gehörte in dieser Saison auf Sand zu den Stärksten: In Monte Carlo besiegte er Dominic Thiem und erreichte den Final. In Gstaad könnte er sich mit im besten Fall den Top 20 der Welt weiter annähern.

In den Viertelfinals trifft Lajovic am Freitag auf Pablo Andujar, den Gstaad-Sieger von 2014, der gegen den Japaner Taro Daniel in der Mittagshitze ebenfalls über die volle Distanz gehen musste (6:1, 3:6, 7:6).