Auf seinem Parcours durch die ersten drei Runden gab Novak Djokovic in neun Sätzen erst elf Games ab. Die Partie gegen Nicolas Mahut dauerte lediglich 72 Minuten. Djokovic gelangen 27 Gewinnschläge bei nur sieben unerzwungenen Fehlern.

Am Montag trifft Djokovic auf Stehaufmännchen Lleyton Hewitt (ATP 181), der nach fünf komplizierten Operationen in den letzten vier Jahren nochmals spielt wie fast zu seinen besten Zeiten. Die ehemalige Nummer 1 besiegte nach Andy Roddick auch den aufstrebenden Kanadier Milos Raonic (ATP 23) mit 4:6, 6:3, 7:6 (7:5), 6:3.

Neben Djokovic spielten auch Andy Murray und Jo-Wilfried Tsonga in ihren Drittrundenspielen wie aus einem Guss. Tsonga, der Turniersieger von Al-Dauha (Doha), hielt gemeinsam mit Richard Gasquet, der Janko Tipsarevic (ATP 9) eliminierte, die französische Flagge hoch an einem Tag, an dem neben Mahut auch Julien Benneteau, Michael Llodra und Gael Monfils verloren.

Zwei Überraschungen wurden bei den Frauen registriert. Die Weltnummer 7 Vera Swonarewa verlor nach einem vergebenen Satzball mit 6:7 (7:9), 1:6 gegen ihre russische Landsfrau Jekaterina Makarowa. Und die Französin Marion Bartoli (WTA 9) unterlag der früheren Top-15-Spielerin Zheng Jie (China) 3:6, 3:6.