Nach dem mühevollen Sieg gegen den Belgier Xavier Malisse zum Turnierauftakt verbrachte Djokovic diesmal geruhsame Minuten auf dem Center Court der St. Jakobshalle. In beiden Sätzen zog er jeweils rasch entscheidend davon und wurde zu keinem Zeitpunkt gefordert. Er stand während der gesamten Partie keinem einzigen Breakball gegenüber.

"Ich fühle mich physisch sehr gut", freute sich Djokovic nach dem überzeugenden Auftritt. Der Weltranglisten-Erste hatte vor seiner Ankunft in Basel wegen Rückenbeschwerden sechs Wochen lang keinen Ernstkampf bestritten.

Nun wartet Marcos Baghdatis

Im Viertelfinal trifft Djokovic nun auf Marcos Baghdatis (ATP 59), gegen welchen er eine 5:0-Siegbilanz aufweist. Immerhin nahm der Zypriote dem vierfachen Grand-Slam-Sieger beim letzten Duell in Wimbledon einen Satz ab.

Roger Federer, der bereits am Mittwoch den Einzug unter die letzten acht schaffte, kennt seinen nächsten Gegner. Es kommt zum 23. Duell mit Andy Roddick, dem vierten in Basel. Nur zweimal setzte sich der Amerikaner durch, 2003 in Montreal und 2008 in Miami. Roddick gewann im Achtelfinal gegen Radek Stepanek 2:6, 6:3, 6:3.

Ebenfalls in die Viertelfinals eingezogen sind der Japaner Kei Nishikori (ATP 32) und der Kasache Michail Kukuschkin (ATP 113), die sich am Freitag gegenüberstehen. Nishikori setzte sich gegen Andreas Seppi (ATP 50) 6:3, 7:6 (7:4) durch, Kukuschkin schlug James Blake (ATP 60) 6:3, 6:4.