Der 31-jährige Serbe nimmt heute seine 224. Woche an der Spitze des Rankings in Angriff. Dass Djokovic zum ersten Mal seit Oktober 2016 wieder an die Spitze der Weltrangliste vorstossen würde, stand bereits seit Rafael Nadals Forfait in Paris-Bercy am vergangenen Mittwoch fest. Der diesjährige Wimbledon- und US-Open-Champion kämpfte sich in den vergangenen vier Monaten vom 21. Platz an die Spitze des ATP-Rankings zurück.

Die 5:7, 4:6-Niederlage im Final von Paris-Bercy gegen den 21-jährigen Russen Karen Chatschanow war Djokovics erste verlorene Partie nach zuvor 22 Siegen in Folge. Damit geht der Serbe auch als Favorit in die am Sonntag beginnenden ATP Finals. Im vergangenen Jahr hatte Djokovic seine Saison aufgrund einer Ellenbogenverletzung vorzeitig beenden müssen und darum bei den Finals in London gefehlt. Für Djokovic-Bezwinger Chatschanow bringt der Turniersieg in Paris-Bercy einen weiteren schönen Nebeneffekt mit sich: Der Russe stiess im ATP-Ranking auf den 11. Platz vor und ist so gut klassiert wie nie zuvor.