Henri Laaksonen (ATP 96) wurde trotz Bestform in den Sechzehntelfinals von Dominic Thiem (ATP 7) überfordert, obwohl der Gegner sein erstes Spiel seit einem Monat und der Achtelfinalniederlage in Wimbledon in fünf Sätzen gegen Tomas Berdych bestritt. Thiem gab gegen Laaksonen in neun Aufschlagspielen bloss acht Punkte ab. Der 25-jährige Schweizer mit finnischen Wurzeln gelangte nie in die Nähe eines Breaks, geriet selber aber bei den meisten seiner Aufschlagspiele unter Druck.

Ursprünglich hätte die Partie am Nachmittag Ortszeit gespielt werden sollen. Wegen Regens in Washington verschob sich der Beginn aber spät in die Night-Session. Die Partie begann erst gegen 22 Uhr Ortszeit unter Flutlicht. Laaksonen verschlief den Start und lag schon nach zehn Minuten mit 0:3 in Rückstand. Die besten Momente erspielte sich Laaksonen zu Beginn des zweiten Satzes, in dem er noch mit 3:2 führte. Danach aber gewann Thiem, der in Washington erstmals an einem 500er-Turnier topgesetzt ist, bis zum Matchball vier Games hintereinander.