Tennis
Die Baslerin Rebeka Masárová knackt die Top 10

Rebeka Masárová hat bei einem ITF-Juniorenturnier der zweiten Kategorie in Spanien sowohl im Einzel als auch im Doppel triumphiert und schafft damit erstmals den Sprung in die Top 10 der Juniorenweltrangliste.

Fabio Baranzini
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Rebeka Masarova gab im Halbfinal und im Final je nur zwei Games ab.

Rebeka Masarova gab im Halbfinal und im Final je nur zwei Games ab.

Fabio Baranzini

Die 16-jährige Baslerin Rebeka Masárová kann ihre gute Form in diesem Jahr einmal mehr bestätigen. Nach der Halbfinalqualifikation in der Juniorenkonkurrenz der Australian Open Ende Januar und dem Gewinn von acht Weltranglistenpunkten beim Profiturnier in Kreuzlingen kurz danach hat sie diese Woche im spanischen Vinaros einmal mehr ihr Potenzial abrufen können.

Masárová wurde ihrer Favoritenrolle als Nummer eins der Setzliste beim Juniorenturnier der zweiten Kategorie gerecht. Die aktuelle Nummer 14 der Juniorenweltrangliste musste einzig in der zweiten Runde gegen die Einheimische Paula Arias Manjon (ITF 255) einen Satz abgeben. Alle anderen Partien gewann sie überlegen. Im Halbfinal und im Final gab sie gar nur je zwei Games ab. Damit feiert sie den ersten Turniersieg auf der ITF-Tour in diesem Jahr, den zweiten ihrer Karriere bei einem Turnier der zweiten Kategorie.

Zweiter doppelter Triumph

Doch damit nicht genug. Auch im Doppel war die gross gewachsene Baslerin nicht zu stoppen. An der Seite von Francesca Jones (ITF 202) gewann sie den Titel. Dasselbe Kunststück – sowohl die Einzel-, als auch die Doppelkonkurrenz bei einem so hoch dotierten ITF-Turnier zu gewinnen – gelang der schweizerisch-spanischen Doppelbürgerin bereits im vergangene Oktober, ebenfalls in Spanien.

Die grossgewachsene Baslerin (1,86m) überragt die meisten ihrer Gegnerinnen um Längen.

Die grossgewachsene Baslerin (1,86m) überragt die meisten ihrer Gegnerinnen um Längen.

Fabio Baranzini

Dank den 70 zusätzlichen Ranglistenpunkten, die sich Rebeka Masárová aufgrund des doppelten Triumphs auf ihr Konto gutschreiben lassen kann, dürfte sie am kommenden Montag erstmals in ihrer Karriere die Top 10 der Juniorenweltrangliste knacken – dies allerdings nur mit ganz wenigen Zählern Vorsprung auf ihre nächsten Verfolgerinnen.