Vom ersten Game an, wo sie zwei Breakchancen nicht verwerten konnte, hatte Oprandi ein Plus. Die Vorentscheidung gelang ihr dann in der abwechslungsreichen Schlussphase des Startsatzes, als sie kühlen Kopf bewahrte. Erst bei 6:4, 5:1 hatte sie noch eine "Mini-Baisse", konnte aber schliesslich verdient nach 72 Minuten jubeln.

Reicher Lohn für die bisher starken Darbietungen in Chinas Hauptstadt sind 81'400 Dollar und 250 Weltranglistenpunkte. Damit dürfte sie im neuen Ranking in die Gegend von Platz 50 vorstossen und rückt damit ihrer Bestmarke (WTA 46) immer näher.

In den Viertelfinal vom Freitag kann Oprandi ohne Druck steigen. Dort trifft sie entweder auf die klare Weltnummer 1 Viktoria Asarenka oder auf die Russin Jelena Wesnina (WTA 78).