Die Juniorensiegerin des vergangenen Jahres am French Open und in Wimbledon feierte damit am Sandplatz-Turnier im US-Bundesstaat South Carolina ihren bisher grössten Erfolg. Mit Errani schlug sie eine Spielerin, die letzte Woche noch zu den Top Ten der Weltrangliste gehört hatte.

Nach dem verlorenen Startsatz war die Schwyzerin spätestens ab dem zweiten Durchgang klar die Chefin auf dem Platz. Ihr gelangen drei (im zweiten Satz) respektive vier (im dritten) Breaks, während sie nur je einmal ihren Aufschlag abgeben musste. Nach 1:54 Stunde sicherte sie sich den Sieg über die als Nummer 3 gesetzte, fast zehn Jahre ältere Gegnerin.

Das Turnier in Charleston ist seit jeher ein gutes Pflaster für die Schweizerinnen. 1997 und 1999 triumphierte Martina Hingis, 2001 (Hingis), 2002 (Patty Schnyder) und 2006 (Schnyder) erreichten Schweizerinnen den Final und im vergangenen Jahr verlor Stefanie Vögele erst im Halbfinal. Nun steht Belinda Bencic erstmals unter den letzten vier eines WTA-Turniers. Dort trifft sie heute Samstag auf die Slowakin Jana Cepelova (WTA 78), die sich gegen ihre Landsfrau Daniela Hantuchova durchsetzte. Cepelova hat in Charleston für die Sensation gesorgt, als sie in der 2. Runde Serena Williams in zwei Sätzen besiegte.