Schon in seinen ersten beiden Matches hatte sich Murray schwer getan. Gegen die Tschechen Lukas Rosol und Jiri Vesely musste er jeweils einen Satzrückstand wettmachen. Diesmal konnte er sich nicht retten. Das Problem war nicht der erste, sondern der letzte Umgang. Da führte der Wimbledon-Sieger mit einem Break Vorsprung, bevor er den Faden verlor. Kämpferisch liess er nie nach, wehrte noch einen Matchball ab, spielerisch war er aber weit von seinem besten Niveau entfernt.

Die Pause, die er nach seiner Rückenoperation im September bis Ende Jahr einlegen musste, zeigt noch Nachwirkungen. Vor allem die Konstanz fehlt Murray noch. Im Grossen und Ganzen ist er zwar zufrieden mit seiner Rückkehr auf die Tour, doch die Resultate können ihn noch nicht zufrieden stellen. Zu den Bezwingern von Murray gehören in diesem Jahr Florian Mayer, Marin Cilic und Grigor Dimitrov. Damit hat er 2014 schon gegen mehr Spieler ausserhalb der Top 20 verloren als im gesamten letzten Jahr.

Nun kommt es in der Tableauhälfte der Schweizer Roger Federer und Stanislas Wawrinka zu einem Viertelfinal zwischen Raonic und Alexander Dolgopolow, den Bezwingern von Murray und Rafael Nadal.