Die 28-jährige Aargauerin, Nummer 124 der Weltrangliste, fing gegen die um 56 Positionen besser klassierte Puig in beiden Sätzen nur je ein Break ein. Aber beide Servicedurchbrüche (zum 4:6 und zum 2:4) waren entscheidend, weil Vögele ihrerseits in der gesamten Partie kein Break schaffte.

Besonders schmerzen dürfte Vögele der Verlust des ersten Satzes. Diesen gab sie ab, obwohl sie Puig im gesamten Satz bei eigenem Aufschlag nur gerade sechs Punkte zugestehen musste. Beim Satzball im ersten Durchgang bekundete Vögele zusätzliches Pech. Eine Rückhand von Puig touchierte die Netzkante und landete für die Schweizerin unerreichbar im Feld.

In den direkten Vergleichen auf der WTA-Tour führt Puig, die Einzel-Olympiasiegerin von Rio de Janeiro 2016, gegen Vögele nunmehr mit 4:1 Siegen.