Besonders dem Verlust des ersten Satzes dürfte Laaksonen (ATP 294) nach der Niederlage gegen den in Casablanca an Nummer 8 gesetzten Zmelja (ATP 55) nachtrauern. Nicht weniger als acht Breakchancen besass der 21-jährige Schweizer, doch nur eine konnte er verwerten. Indes musste Laaksonen seinerseits dem 26-jährigen Gegner lediglich drei Breakbälle zugestehen, von denen dieser einen nutzen konnte. Auch der Verlust des Tiebreaks (5:7) verdeutlichte die Ausgeglichenheit im ersten Satz.

Im zweiten Durchgang wurde der um 239 Positionen besser klassierte Zmelja seiner Favoritenrolle schliesslich doch noch gerecht. Laaksonen trauerte wohl zu sehr seinen vergebenen Chancen nach. Er brachte nur noch 36 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld - als Folge davon musste er sich dreimal den Service abnehmen lassen. Nach 100 Minuten beendete Zmelja die Partie und zog verdient in die Viertelfinals ein.