Super League

Super-League-Reform verschoben: Debatte über Liga-Aufstockung findet erst im Frühling statt

Wird die Super League aufgestockt? In diesem Jahr fällt noch keine Entscheidung.

Wird die Super League aufgestockt? In diesem Jahr fällt noch keine Entscheidung.

Wie der «Tagesanzeiger» berichtet, findet die Abstimmung über die Aufstockung der Super League gemäss Markus Lüthi am kommenden Freitag nun doch nicht statt. Das Traktandum wurde laut dem FC-Thun-Präsident von der Liste vorerst gestrichen.

Am Freitag hätte an der Generalversammlung der SFL (Swiss Football League) über eine mögliche Aufstockung der Super League von 10 auf 12 Mannschaften entschieden werden sollen. Doch nun wurde das Traktandum offenbar von der Liste gestrichen, wie Markus Lüthi, Präsident beim FC Thun und Gegner der Reform, dem «Tages Anzeiger» bestätigt. Angeblich gab es Widerstand von einigen Klubs sowie aus dem Amateurfussball. Grosse Bedenken gab es vor allem bezüglich Wirtschaftlichkeit einer grösseren Liga.

Thun-Präsident Markus Lüthi ist ein Gegner der Super-League-Reform.

Thun-Präsident Markus Lüthi ist ein Gegner der Super-League-Reform.

Nun bleibt eine allfällige Modusänderung bis auf weiteres aus. Die Debatte über eine Änderung des Spielmodus soll gemäss az-Infos auf Anfang des nächsten Jahres verschoben werden, um Details zu klären. 

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Änderung des Spielmodus diskutiert wird, bereits 2017 wurde ein Vorschlag für eine Aufstockung der Teams in der höchsten Schweizer Liga abgelehnt. 

(zap/watson/az) 

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