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Switzerland Marathon light: Streckenrekorde bleiben unangetastet

Maja Neuenschwander und der Deutsche Jens Ziganke gewinnen die Hauptkategorien beim Switzerland Marathon light in Sarnen.

Ruedi Vollenwyder
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Start Halbmarathon in Sarnen im Bild links: Viktor Röthlin. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)
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Start Halbmarathon in Sarnen. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)
Start Halbmarathon in Sarnen. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)
Start 4 km Lauf. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)
Start 4 km Lauf. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)
Zuschauer beim Start vom Halbmarathon in Sarnen. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)
Helfer beim Start vom Halbmarathon in Sarnen. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)
Zuschauer beim Start vom Halbmarathon in Sarnen. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)
Musikalische Darbietung beim Start vom Halbmarathon in Sarnen. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)
Fahnenschwinger beim Start vom Halbmarathon in Sarnen. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)
Bernhard Russi (Mitte) und Viktor Röthlin (rechts) beim Interview. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)
Ex-Skifahrer Didier Defago beim Interview. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)
Gewinner Halbmarathon: Jens Ziganke. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)
Gewinnerin Halbmarathon: Maja Neuenschwander. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)
Läufer beim Zielgelände. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)

Start Halbmarathon in Sarnen im Bild links: Viktor Röthlin. (Bild: Nadia Schärli, Sarnen, 1. September 2019)

Viktor Röthlin ist ein Name, der die Laufbegeisterten seit jeher in den Bann zog – nicht nur bei den Spitzencracks, auch beim Nachwuchs. Über 800 Kinder (1.–6. Klasse) aus der ganzen Schweiz rannten beim Klassen-Duell um die Wette und wurden von den Zuschauern lautstark unterstützt. Dieser Event ist das Herzstück des Switzerland Marathon light rund um den Sarnersee. «Es ist wunderbar, zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder ans Werk gingen. Strahlende Kinderaugen zu sehen, ist für mich das grösstes Glück», freute sich Viktor Röthlin, selbst Vater zweier Kinder.

Neben dem 4-Kilometer Fun-Run und dem 10-km-Lauf, konzentrierten sich über 1500 Laufbegeisterte auf den Halbmarathon. Auch für den Nidwaldner Sven Marti ist dieses Rennen über die Distanz von 21,1 km ein fixer Termin. In der letztjährigen Austragung lief der 35-jährige Buochser auf den hervorragenden 3. Rang. Diesmal startete er mit dem Ziel, «nahe an die Zeit von 1:12:42 Stunden aus dem Vorjahr zu laufen». Doch sein Kopfschütteln nach dem Zieleinlauf verriet: In diesem Rennen passte nichts zusammen. Der als Elektroniker arbeitende Marti überquerte die Ziellinie als 31. und war über sieben Minuten langsamer als im letzten Jahr. «Ich bin bitter enttäuscht», so der Buochser, der in diesem Jahr bereits den Sempacherseelauf sowie den Nidwaldnerlauf gewann. «Ich kam nie auf Touren und lief in eine Krise. Danach war ich auch im Kopf nicht mehr frei», begründet er seinen Einbruch.

Mehr Grund zur Freude hatte hingegen Andreas Meyer: Der 32-Jährige aus Willisau strahlte nach dem Zieleinlauf um die Wette. «Der Rang 2 ist wirklich gut, besser hätte das Rennen für mich nicht laufen können. Ich bin mit meiner Leistung hochzufrieden.» Und auch die Zeit (1:12:13), knapp eine Minute hinter dem Sieger Jens Ziganke aus dem deutschen Hilzingen, stimmte. «Etwas Mühe bereiteten mir nur die beiden leichten Anstiege. Da musste ich beissen.» Sein Fahrplan im Hinblick auf den Berlin-Marathon in einem Monat stimmt. Da die grossen Namen bei diesem Event fehlten, blieben auch die Streckenrekorde durch Edwin Koech aus Kenia (59:54) und der Kenianerin Helene Bekele (1:09:48) unangetastet.

Beim Halbmarathon der Frauen setzte sich die Favoritin Maja Neuenschwander souverän durch. Sie distanzierte die 39-jährige Topathletin Susanne Rüegger (Mettmenstetten), welche für den LK Zug lief, um fast zwei Minuten. Auf dem hervorragenden vierten Rang klassierte sich die letztjährige Zweite, Rahel Rüegge (1:24:14). «Im Rennen lief es mir super. Gegenüber dem letzten Jahr schaute eine um 17 Sekunden bessere Zeit heraus. Mehr lag nicht drin», meinte die 37-jährige Ennetmoserin.




Switzerland Marathon

Männer. Halbmarathon: 1. Jens Ziganke (Reichenau) 1:11:15. 2. Andreas Meyer (Willisau) 1:12:13. 8. Philipp Arnold (Cham) 1:15:08. 10. Michael Eggenberger (Hünenberg) 1:15:27. 12. Stefan Epp (Schattdorf) 1:16:00. 16. Pedro Cardoso (Ruswil) 1:16:57. 17. Andrew Kelly (Schattdorf) 1:17:14. 18. Michael Achermann (Stans) 1:18:32. 26. Gregor Jedrych (Hitzkirch) 1:20:08. 27. Ralph Röthlisberger (Dagmersellen) 1:20:10. 28. Sven Marti (Nidwalden) 1:20:14.

10 km: 1. Fabian Kuert (Langenthal) 30:35. 8. Raphael Kämpf (Sempach) 35:11. 10. Egon Auchli (Engelberg) 35:36. 13. Stefan Mortier (Zug) 36:00. 19. Tobias Renggli (Ebikon) 36:54. 22. Julian Gundi (Reussbühl) 37:12.

Frauen. Halbmarathon: 1. Maja Neuenschwander (Rubigen) 1:16:25. 2. Susanne Rüegger (Zug) 1:18:27. 4. Rahel Rüegge (Ennetmoos) 1:24:14. 13. Maartje Collignon (Baar) 1:29:32. 18. Aufdermauer (Stans) 1:32:12. 22. Helene Galliker (Luzern) 1:34:07. 23. Andrea Von Ah (Cham) Cham) 1:34:10. 25. Oliwia Jedrych (Hitzkirch) 1:34:34.

10-km-Lauf: 1. Michèle Gantner (Vaduz)35:38. 3. Morceli Bühler (Cham) 37:19. 15. Miriam Kaufmann (Steinen) 43:30. 20. Andrina Huber (Sempach) 44:38. 23. Danielle Schläfli (Cham) 45:17.

Resultate unter: my4.raceresult.com

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