Australian Open

Stan Wawrinka voller Zuversicht: «...dann werde ich grosse Siege feiern»

Stan Wawrinka strahlt vor dem Start der Australian Open viel Zuversicht aus.

Stan Wawrinka strahlt vor dem Start der Australian Open viel Zuversicht aus.

Melbourne ist der Ort, an dem aus Stan Wawrinka ein Sieger wurde, als er dort vor fünf Jahren seinen ersten von drei Grand-Slam-Titeln gewann. Nach zwei schweren Knieoperationen gehört der Romand zwar nicht zu den Favoriten, doch er fühle sich wieder so gut wie vor den Eingriffen.

Anderthalb Jahre nach seinen zwei Eingriffen am linken Knie fühlt sich Stan Wawrinka (33) wieder zu Grosstaten bereit. Vielleicht noch nicht bei den Australian Open, wo er 2014 mit dem Sieg seinen grossen Durchbruch erlebte, doch die Saison sei lange. Und er sei zuversichtlich, dass er «grosse Siege» feiern könne. «Es kann ein schönes Jahr werden», sagt Wawrinka.

Was der Romand drei Tage vor dem Turnierstart sagte über...

...die Saisonvorbereitung
Ich habe zwei Wochen Ferien gemacht, das war wichtig. Weil ich nach Basel die Saison beendet habe, hatte ich zwei Monate Zeit für die Vorbereitung. Einen Teil davon bestritt ich in der Schweiz, den anderen in Monte Carlo. Drei Wochen arbeitete ich an der Fitness, danach rückte das Tennis in den Vordergrund. Es war viel Zeit, um gut und auf hohem Niveau zu arbeiten. Dazu hatte ich kaum Bobos. Darum fühle ich mich gut vorbereitet.

...seine körperliche Verfassung
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Niveau und denke, es ist vergleichbar mit jenem vor meiner Verletzung. Aber ich bin 33 Jahre alt, spiele seit 15 Jahren auf der Tour. Meine Probleme begannen mit der Verletzung, darum weiss ich nicht, was das Alter für eine Rolle spielt. Sicher ist: Alles braucht etwas mehr Zeit. Was ich sagen kann: Ich fühle mich gut. Aber ob ich noch einmal ein Grand-Slam-Turnier gewinnen kann? Ich weiss es nicht.

...seine Ziele für die Saison
Es ist schwierig, das in Resultaten auszudrücken, denn vieles hängt auch vom Losglück ab. Ich weiss, was ich auf dem Platz tun kann und wie gut ich mich auf dem Trainingsplatz fühle. Ich bin jedenfalls sehr aufgeregt, dass es losgeht. Und wenn ich das tue, was ich bisher getan habe, werde ich grossartige Resultate haben.

...seinen Davis-Cup-Pläne
Sagen wir es so: Das neue Format interessiert mich nicht. Darum ist der Davis Cup auch nicht Teil meiner Planung. In meinem Alter muss ich darauf schauen, was für meine Karriere und mein Tennis stimmt. Und der Davis Cup ist derzeit einfach kein Teil davon.

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