Lea Sprunger, die am kommenden Sonntag ihren 27. Geburtstag feiert, bereitet sich im Aigle auf die EM in Serbien vor. «Ich fühle mich sehr gut und bin gut vorbereitet auf die EM», sagt die Sprinterin und Hürdenläuferin. «Jetzt muss ich herunterfahren und mich mental vorbereiten.»

Anfangs Februar stellte sie beim Hallenmeeting in Magglingen die weltbeste Zeit der neuen Saison auf: 400 Meter in 51,46 Sekunden. Sie verpasste damit den Schweizer Rekord von Anita Protti aus dem Jahr 1991 nur um fünf Hundertstel und markierte weltweit ihre Topform. In der Hallensaison 2015/16 waren nur vier US-Sprinterinnen und eine Bahrainerin auch unter 51,46 Sekunden gelaufen.

In Belgrad zählt Sprunger damit zu den Favoritinnen. «Das ist speziell für mich. Es ist das erste Mal, dass ich aus einer solchen Position starte.» Dass andere Respekt vor ihr haben, gefällt der Waadtländerin: «Das ist gut für das Selbstvertrauen.»