Challenge League

Erst Trainingsgast, jetzt Transferziel: Der FC Aarau ist heiss auf Toko

In der Saison 2017/18 war Toko Captain des FC St. Gallen

In der Saison 2017/18 war Toko Captain des FC St. Gallen

Das neue Konzept des FC Aarau sieht für das Spielerkader drei Goalies und 20 gesunde Feldspieler vor, wobei "gesund" bedeutet: Spätestens in vier Monaten wieder einsatzbereit. Abzüglich der drei Langzeitausfälle Miguel Peralta, Marco Thaler (beide Kreuzbandriss) und Nicolas Schindelholz (Lungentumor) verfügt das Aarauer Profikader aktuell zwar über die angepeilten drei Goalies, aber lediglich über 17 Feldspieler. Deutlich zu wenig für die bevorstehende Saison, in der wegen des eng getakteten Spielplans Regeneration und Spielpausen eine höhere Bedeutung haben werden als sonst. Und: Zu den aktuell 17 Feldspielern mit Stevan Lujic (18), Silvan Schwegler (17), Flavio Caserta (17) und Ersan Hajdari (19) vier Talente zählen, die vor ihrer ersten kompletten Profisaison stehen - wie sie auf das höhere Niveau und die höhere körperliche Belastung reagieren, wird sich zeigen.

Das Kader braucht Zuwachs in Form von Spielern, die den FCA auf Anhieb verstärken und bereits einige Profisaisons in den Knochen haben. Und das so schnell wie möglich: Am kommenden Samstag steht das erste Pflichtspiel im Cup gegen Wil an.

Mit der Erfahrung von unter anderem 190 Super-League-Partien und Länderspielen für den Kongo ist Nzuzi Toko Bundebele einer, der das Anforderungsprofil für weitere FCA-Neuzugänge erfüllt. Wer weiss, vielleicht gehört "Toko" am Wochenende bereits zum FCA-Kader: Der langjährige GC-Profi (2008-2014) und frühere Captain des FC St. Gallen (2017/18) trainierte bereits Mitte August beim FC Aarau mit, damals noch als Trainingsgast. Nachdem er sich andere Klubs anschaute, ist Toko seit Beginn dieser Woche zurück im Brügglifeld - und dieses Mal ist es ernst: Der FCA will den 29-Jährigen verpflichten. 

Toko trainiert wieder beim FC Aarau mit - dieses Mal soll mit ernsthaften Absichten, zumindest von Seiten des Vereins

Toko trainiert wieder beim FC Aarau mit - dieses Mal soll mit ernsthaften Absichten, zumindest von Seiten des Vereins

Doch klappt es auch? Die Kriegskasse von Sportchef Sandro Burki ist wegen der coronabedingten, unsicheren Zukunftsaussichten (wie viele Zuschauer dürfen ins Brügglifeld?) leerer als auch schon. Toko müsste dem FCA punkto Gehalt wohl entgegenkommen. 

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