Olympia 2018

Nach herausforderndem Start rollt der Schweizer Olympia-Zug

Sprach von einem herausfordernden Olympia-Start für alle Beteiligten: Ralph Stöckli, der Schweizer Chef de Mission

Sprach von einem herausfordernden Olympia-Start für alle Beteiligten: Ralph Stöckli, der Schweizer Chef de Mission

Nach der Hälfte der Olympischen Spiele in Südkorea ist das Schweizer Team im Fahrplan. «Wir sind im Soll», sagt Chef de Mission Ralph Stöckli.

Einfach war der Start für alle Beteiligten nicht. Die Athleten und auch deren Betreuer, etwa die Wachsmänner in den am Morgen bei -15 Grad noch ungeheizten Containern, kämpften mit der arktischen Kälte und dem bissigen Wind. «Wir wurden von den klimatischen Bedingungen etwas überrascht», gab Stöckli zu.

Die Verschiebungen der Wettkämpfe, primär im Ski alpin, zerrten an den Kräften. Dazu kamen die Verletzungen von eigentlich formstarken Athletinnen und Athleten wie Iouri Podladtchikov, David Hablützel und Mélanie Meillard oder der Norovirus im Lager der Ski-Slopestyler. Stöckli: «Am Anfang fehlte das Feuer. Wir mussten geduldig sein. Es ist uns aber gelungen, die positive Stimmung hochzuhalten.»

Als eigentlichen Knopflöser bezeichnete der Schweizer Delegationsleiter den 16. Februar, «einen Tag für die Geschichtsbücher des Sports». Die Goldmedaille von Dario Cologna über 15 km Skating und die silbernen Auszeichnungen von Beat Feuz (im Super-G) und Wendy Holdener (Slalom) brachten die Schweizer Olympia-Mission ins Rollen. «Wir sind bislang zufrieden», so Stöckli. «Ich bin guten Mutes, dass wir unser Ziel erreichen.» Elf Medaillen plus sollen es sein.

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