Im Olympischen Dorf in Rosa Khutor, wo auch die Schweizer Skifahrerinnen und Skifahrer untergebracht sind, machen Magenprobleme die Runde. Lauberhornsieger Patrick Küng klagt über Durchfall. «Ich muss hoffen, dass ich kurz vor dem Start nicht auf die Toilette muss», sagt er.

Eine Vermutung, woher die Magenverstimmung kommt, hat der 30-Jährige auch. Das Essen sei ziemlich schlecht. Dies bestätigt auch Teamkollege Carlo Janka: «Es gibt fast jeden Tag das gleiche und dann ist es erst noch nicht gut. Ich weiss nicht, wie wir so noch mehr als zwei Wochen überstehen sollen.» Der 27-Jährige hat bisher aber noch keine Probleme mit seinem Magen. Damit geht es ihm besser als vielen Sportskolleginnen und Sportskollegen.

Die Verantwortlichen des Dorfes haben auf die sich häufenden Vorfälle von Magenverstimmungen reagiert. In einer E-Mail empfehlen sie den Athleten, die Zähne nicht mehr mit Leitungswasser zu putzen.

Weil sich die Athleten im Olympischen Dorf nicht nur die Zimmer teilen, sondern auch die Toiletten, führen die Magenverstimmungen bereits zu ersten Problemen. «Die sanitären Anlagen sind in einem ziemlich miesen Zustand», beklagt sich Fabienne Suter.