Hornussen NLA
Wäseli A gewinnt Spitzenspiel gegen Höchstetten A und ist auf Meisterkurs

Wäseli A gewinnt mit 0 Nr. 1506 Pt gegen Höchstetten A mit 0 Nr. 1457 Pt und kann sich weiterhin Hoffnungen auf den Gewinn der Meisterschaft 2016 machen.

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Simon Erni von Höchstetten A

Simon Erni von Höchstetten A

Zur Verfügung gestellt

Am Sonntag kam es auf dem Hornusserplatz von Wäseli in der 10. von total 16 Runden, zum vorentscheidenden Duell zwischen Wäseli A und Höchstetten A. Die Ausgangslage hätte nicht spannender sein können. Die beiden Mannschaften lagen nach neun Runden beide mit dem Maximum von 36 Rangpunkten an der Spitze der Zwischenrangliste. Beide Mannschaften blieben bisher fehlerfrei im Ries und konnten jedes Spiel mit 4 Rangpunkten gewinnen.

Die Spitze der Rangliste sah vor diesem Knüller, nach 9 Runden so aus: Auf dem 1. Rang Höchstetten A mit 36 Rangpunkten und 12‘800 Schlagpunkten. Auf dem 2. Platz mit ebenfalls 36 Rangpunkten und 12‘472 Schlagpunkten Wäseli A. Somit wies nebst den beiden Erstklassierten nur noch Heimiswil-Berg A, auf dem 5. Zwischenrang eine fehlerfreie Riesarbeit auf. Die anderen 13 Mannschaften der NLA mussten sich alle schon eine oder mehr Nummern schreiben lassen.

Bisher ein Duell der Einzelschläger auf höchstem Niveau

Mathias Sieber, Wäseli A, hat in den bisherigen 9 Spielen sechsmal als bester Hornusser auf dem Platz die maximal 30 Rangpunkte abgeholt. Er belegte nach 9 Runden den 1. Zwischenrang bei den Einzelschlägern NLA mit 262 Rangpunkten. Die nächsten Verfolger waren Martin Stettler, Richigen, mit 260, Daniel Freudiger, Zuchwil, mit 254, Simon Erni Höchstetten, mit 247, Thomas Sollberger, Bern-Beundenfeld, 242, und Jan Kindler, Höchstetten, mit 241 Rangpunkten. Man konnte gespannt sein, ob «Mättu» den beiden Längschlägern aus Höchstetten auf dem gleichen Platz unter gleichen Bedingungen Paroli bieten kann. Eines war klar, keiner dieser drei Spitzenhornusser durfte sich einen Fehlstreich leisten. Sonst wäre für ihn der Verbleib in den TopTen bei den Einzelschlägern sowohl, als auch der Mannschaftserfolg für seine Mannschaft, gefährdet worden.

Bis zum Spielbeginn um 13 Uhr konnte man nur hoffen, dass das Wetter nicht zum Spielverderber wird. Der Spielbeginn hat sich wegen dem Regen noch etwas verzögert. Der Himmel blieb verhangen und es konnte jederzeit wieder anfangen zu regnen. Aber der erste Durchgang konnte bis fast am Schluss bei relativ guten Bedingungen durchgespielt werden. Als aber noch rund die Hälfte der Höchstetter schlagen musste, hat eine Regenfront die Wäseler-Höhe erreicht und das hatte einen kurzen Spielunterbruch zur Folge.

Die Heimmannschaft ist stark in den ersten Durchgang gestartet und hat ausser einem 15er, 18er und einem 11er keine Streiche unter dem 20-er schreiben lassen müssen. Höchstetten aber deren zehn. Damit war Wäseli A im ersten Durchgang mit 376 und 380 Punkten gegenüber Höchstetten A mit 361 und 377 Punkten schon mit 18 Zählern im Vorteil. Aber weil man die Stärken der Höchstetter kennt, durfte mit einem spannenden zweiten Umgang gerechnet werden.

Wäseli gab sich aber keine Blösse. Souverän wie zu Beginn, riefen Sie am Bock eine super Leistung ab und konnten sich im 3. Ries, 382 und im 4. Ries 368 Punkte schreiben lassen, was schlussendlich ein Total von 1‘506 Punkte ergab. Die Höchstetter konnten den Rückstand aus dem ersten Umgang nicht mehr aufholen. Im Gegenteil, es schlichen sich im finalen Umgang noch ein paar «Fehlstreiche» mehr ein. Damit hatte der Gastgeber die Nase vorn und gewannt mit einem Vorsprung von 49 Punkten.

Bei den Einzelschlägern gewann der amtierende Schlägerkönig Simon Erni, Höchstetten, mit 95 Punkten. Er ist nicht nur der beste Einzelschläger auf dem Platz in Wäseli, sondern mit 95 Punkten, zusammen mit dem punktgleichen Zuchwiler Daniel Freudiger, auch zuoberst auf dem Podest der SM an diesem Wochenende.

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