Triathlon
Der perfekte Saisonstart: Max Studer eröffnet Wettkampf-Saison mit überzeugendem Sieg in Gran Canaria

Der Solothurner Triathlon-Profi Max Studer hat am Wochenende beim Mogan-Triathlon in Gran Canaria mit einem Start-Ziel-Sieg auf sich aufmerksam gemacht. Der 25-jährige Kestenholzer sprach danach von einem «perfekten Trainingswettkampf».

Silvan Hartmann
Drucken
Teilen
Triathlet Max Studer aus Kestenholz gewinnt den Triathlon in Gran Canaria.

Triathlet Max Studer aus Kestenholz gewinnt den Triathlon in Gran Canaria.

Zvg

Zwei Stunden, elf Minuten und sieben Sekunden benötigte Max Studer am Samstag beim Mogan-Triathlon auf Gran Canaria über die olympische Distanz, der über die Standarddistanz etwas verlängert wurde und damit über 1,9 km Schwimmen, 43,3 km Rad und 11,9 km Laufen führte.

Mit dieser beachtlichen Zeit gelang Studer mit über zehn Minuten Vorsprung ein souveräner Start-Ziel-Sieg am Mogan-Triathlon, der über die volle Distanz von den beiden Triathlon-Stars Jan Frodeno und Nicola Spirig gewonnen wurde. Max Studer setzte sich beim Wettkampf, der gestaffelt gestartet wurde, bereits mit der Schwimm-Bestzeit ab. Auf der anspruchsvollen Radstrecke, auf der es immer wieder hoch und runter ging, baute der 25-jährige Kestenholzer seinen Vorsprung auf die Konkurrenz weiter aus, ehe er auch im Laufen nichts mehr anbrennen liess und den Sieg ins Trockene brachte. «Das Rennen verlief sehr gut. Beim Laufen wurde ich hinten raus etwas müde, aber ich habe es durchgezogen. Es war für mich ein perfekter Trainingswettkampf», bilanzierte Studer glücklich.

Triathlet Max Studer aus Kestenholz gewinnt den Triathlon in Gran Canaria.

Triathlet Max Studer aus Kestenholz gewinnt den Triathlon in Gran Canaria.

Zvg

Studer bleibt nun vor Ort in Maspalomas auf Gran Canaria für drei weitere Wochen, um dort mit seiner Gruppe weiter an seiner Form und Entwicklung zu feilen, um dann in den bevorstehenden Qualifikationsrennen für die Olympischen Spiele vorbereitet zu sein. Bereits im März/April hatte er ein Trainingslager in seiner zweiten Trainingsbasis auf Gran Canaria bestritten.

Nächster Einsatz im Mai in Portugal

Der nächste Programmpunkt für Max Studer ist auf den 21. Mai datiert. Dann tritt er mit dem Schweizer Team am letzten Olympia-Qualifikationsrennen des Teamrelays in Lissabon an. Nur 24 Stunden später wird er dann, ebenfalls in Lissabon, den ersten persönlichen Qualifikationsevent für Olympia bestreiten, den Weltcup-Triathlon über die olympische Distanz.

Am 1. Mai öffnet der Triathlonverband ITU das Qualifikationsfenster für die Olympischen Spiele, dies, nachdem seit März 2020 die Weltrangliste wegen der Coronakrise für 14 Monate eingefroren war und ausser der Triathlon-WM in Hamburg im September keine Events stattgefunden hatten. Die Athleten werden sich bis am 21. Juni für Olympia qualifizieren können, fünf Wettkämpfe werden über die Bühne gehen: die WTS in Yokohama und Leeds, sowie die Weltcups in Lissabon, Arzachena (Sardinien) und Huatulco (Mexiko). Max Studer hat sich mit seinem Team dazu entschlossen, die langen Reisen nicht auf sich zu nehmen und den Fokus auf die Rennen in Europa zu setzen.

Aktuelle Nachrichten