Fussball
Subingen machts spannend - und gewinnt

Viel stand auf dem Sportplatz in Subingen auf dem Spiel. «Hoffentlich gewinnt Subingen, sonst wird man um den Aufstieg wohl nicht mehr mitreden können», sagte ein Zuschauer vor dem Anpfiff.

Denis Kurzhals
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 Subingens Mathias Hubler (L) im Kampf um den Ball gegen den Welschenrohrer Claudio Stampfli (R)
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Subingen machts spannend
 Goalie Marco Haefliger (R) und Mirco Mueller (L) FC Welschenrohrer im Kampf um den Ball gegen Subingens Damian Mischteli (M)
 Marco Haefliger (L) und Dominic Frey (R) FC welschenrohrer im Kampf um den Ball gegen Subingens Mathias Hubler (V)

Subingens Mathias Hubler (L) im Kampf um den Ball gegen den Welschenrohrer Claudio Stampfli (R)

Marcel Bieri

Das Heimteam war dann auch von der ersten Minute an bestrebt, die drei Zähler in diesem Sechs-Punkte-Spiel ins Trockene zu bringen. Die ganze erste Halbzeit spielte sich mehrheitlich in der Hälfte der Gäste ab. Es dauerte aber dennoch rund 35 Minuten bis zur ersten Torszene, als Goalie Marco Häfliger einen schön getretenen Freistoss von Daniel Wiedmann noch gerade so über die Latte lenken konnte. Danach vergaben die Subinger gleich mehrere gute Chancen zur Führung, so auch Mathias Hubler, der in der 40. Minute allein auf den Gästekeeper loslief, seinen Schuss aber sensationell pariert sah.

Das Team von Patrik Schüpbach machte in der zweiten Halbzeit dort weiter, wo es in der Ersten aufgehört hatte und erspielte sich Chance um Chance. Unter anderem platzierte Wiedmann einen weiteren Freistoss knapp neben dem Tor, danach war es diesmal Selcuk Cubuk, der allein vor Marco Häfliger vergab. «Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten», lautet eine alte Sportweisheit. Und so nutzte Tobias Fankhauser in der 57. Minute eine Unachtsamkeit von Verteidiger Sandro Otter aus, schnappte sich den Ball und traf zur Führung.

«Wir wussten, dass es ein Kampfspiel werden würde»

Danach wurde es hektisch und Schiedsrichter Beat Brunner musste die Gemüter beider Mannschaften immer wieder beruhigen. In der 69. Minute wurde Hubler von Mirco Müller im Strafraum zu Fall gebracht. Andreas Linder verwertete den Penalty ohne Probleme zum hochverdienten Ausgleich. Fünf Minuten später war es noch einmal Linder, welcher einen Pass von Hubler zuerst in aller Ruhe annehmen konnte und dann herrlich ins linke obere Eck zum 2:1-Endstand traf. «Wir wussten, dass es ein Kampfspiel werden würde. Aber wir wollten unbedingt gewinnen, denn ein Punkt wäre zu wenig gewesen», sagte der Matchwinner nach Spielschluss. Zufrieden zeigte sich auch Trainer Schüpbach: «Wir haben 90 Minuten lang guten Fussball gezeigt und schliesslich verdient gewonnen. Jetzt ist alles wieder offen». Sein Gegenüber Trainer Martin Hert sieht dies ähnlich: «Subingen hat diesen Sieg nicht gestohlen. Nach der Führung dürfen wir nicht einfach nur hinten reinstehen.»

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