Wings for Life World Run
Ronny Keller will 5000 Laufbegeisterte in Olten

Am 3. Mai 2015 findet in Olten die zweite Austragung des Wings for Life World Run statt. Erneut unterstützt Ex-Eishockey-Profi Ronny Keller den Lauf als Botschafter.

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Der ehemalige EHC-Olten-Verteidiger Ronny Keller.

Der ehemalige EHC-Olten-Verteidiger Ronny Keller.

Romina Amato - Red Bull Content Pool

«Der Wings for Life World Run 2014 war für mich ein tolles Erlebnis. Meine Funktion als Botschafter gibt mir die Möglichkeit, etwas zu bewegen und die Rückenmarkforschung voranzutreiben. Logisch, dass ich wieder dabei bin», so der neue VR-Präsident von Hockey Thurgau Ronny Keller. Auf die Frage, ob er selbst als Rollstuhlfahrer starten wird, antwortet der 35-jährige Volketswiler augenzwinkernd: «Vielleicht im nächsten oder übernächsten Jahr.»

Neu auch Kinder und Rollstuhlfahrer am Start
Die Veranstalter haben sich nach dem erfolgreichen Debüt für die zweite Austragung viel vorgenommen. Der Rennleiter Corsin Caluori freut sich sehr auf den 2. Wings for Life World Run: «Olten hat sich als ausgezeichneter Gastgeber erwiesen, auch die Infrastruktur ist optimal hier. Die Strecke haben wir kompakter ausgelegt, so dass Rücktransporte kürzer sind und die Zuschauer noch mehr vom Rennen haben.»

Es wurden zudem neu sechs Kategorien nach Athletentyp geschaffen. Kinder und Rollstuhlfahrer können so 2015 ebenfalls mitmachen und einen wertvollen Beitrag leisten.

Laufen für jene, die es selbst nicht können
Sämtliche Einnahmen kommen der Stiftung «Wings for Life» zugute. Die Stiftung fördert weltweit Projekte im Bereich Rückenmarkforschung. Sämtliche Start- sowie Sponsorengelder fliessen direkt in die Forschung. «Wir hoffen, dass 2015 noch mehr Athleten daran teilnehmen werden und wir erneut eine beträchtliche Summe für die Rückenmarkforschung aufbringen können», so Anita Gerhardter, CEO der Stiftung Wings for Life. Im Jahr 2014 konnten mehr als 3 Millionen Euro aufgebracht werden.

Ein globaler Lauf mit exklusivem Modus
Am 3. Mai 2015 werden Tausende an mehr als 35 verschiedenen Orten rund um den Globus in unterschiedlichen Licht- und Wetterverhältnissen absolut zeitgleich starten. Während jene in Taiwan erst um 19.00 Uhr starten, gehts in Kalifornien um 04.00 Uhr Ortszeit los. Die Teilnehmenden in der Schweiz um 13.00 Uhr. Dreissig Minuten nach dem Start nimmt ein Verfolgerauto Jagd auf das Feld auf. Das «Catcher Car» steigert dabei in festgelegten Intervallen seine Geschwindigkeit und wird zur fahrenden Ziellinie.

Das Catcher Car erfasst beim Überholen die einzelnen Teilnehmer elektronisch und erreicht schliesslich das Spitzenfeld. Der weltweit letzte verbleibende Läufer wird zum globalen Champion des Wings for Life World Run gekürt.

Im Jahr 2014 verblieben nach fünf Stunden Laufzeit lediglich drei Athleten. Knappe 90 Meter trennten am Ende den Sieger in Österreich vom Zweitplatzierten in Peru. Den Lauf in der Schweiz haben im Vorjahr Marco Kaminski (56,51 km) und Daniela Ryf (44,44 km) gewonnen.

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