Da in der Swiss League weiterhin nur elf Mannschaften mitmachen, wird derselbe Modus angewendet wie in der letzten Saison. Das heisst: Es gibt Zwei Doppelrunden, welche 40 Spiele ergeben. Plus 6 weitere Spiele, die anhand von regionalen Gruppen ausgetragen werden.

In der zu Ende gegangenen Saison bildete der EHC Olten zusammen mit dem SC Langenthal und dem EHC Visp eine dieser Gruppen. In der kommenden Meisterschaft wird es eine Änderung geben. Visp stösst neu zu Ajoie und La Chaux-de-Fonds, die eine Mini-Zweier-Gemeinschaft gebildet hatten. Dafür werden neu Olten und Langenthal unter sich bleiben und entsprechend sechs zusätzliche Derbys austragen.

Eine kommerzielle Notwendigkeit

Insgesamt werden sich die beiden Mittelland-Rivalen also mindestens achtmal gegenüberstehen. Was nach totaler Reizüberflutung tönt, ist aber aus kommerzieller Not geboren. Ohne diese Zusatzrunden hätten die Mannschaften weniger Heimspiele und somit weniger Einnahmen.

Zur Erinnerung: Ajoie und La Chaux-de-Fonds trafen letzte Saison auch noch in den Playoffs aufeinander, wo es zu fünf weiteren Duellen kam. Also kam es insgesamt 13-mal zu dieser Begegnung. Im Extremfall könnte es also in der kommenden Meisterschaft zu 15 Derbies zwischen Olten und Langenthal kommen.