Mountainbike
Nick Burki: «Ich darf meinen Willen und Ehrgeiz nie verlieren»

Nick Burki gilt als grosses Schweizer Mountainbike-Talent. Mit guten Resultaten konnte sich der Schüler aus Derendingen an der Spitze des Schweizer Jugend-Bikesports etablieren. Im Interview verrät er, was das Rezept zum Erfolg ist.

Jan Arnet
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Der Solothurner Nick Burki ist eine grosse Zukunftshoffnung im Mountainbike-Sport

Der Solothurner Nick Burki ist eine grosse Zukunftshoffnung im Mountainbike-Sport

Jan Arnet

In Vollmontur mit Bike-Outfit, Helm und Sonnenbrille steht Nick Burki im Tropical Bike Shop, dem Standort seines Teams, in Solothurn. Der Schüler nutzt seinen freien Donnerstagnachmittag, um zu trainieren. Bis zu zehn Stunden in der Woche steigt der Derendinger aufs Bike. «Ausser freitags trainiere ich jeden Tag», ergänzt er. Nicht gerade üblich für einen 15-Jährigen, viel Freizeit bleibt ihm da nicht.

Nick Burki, du hast bereits in der letzten Saison mit guten Leistungen überzeugen können. Wie kannst du dich noch steigern?

Nick Burki: Ich habe bestimmt schon Fortschritte gemacht. Ich versuche mehr und besser zu trainieren, dann wird auch diese Saison gut verlaufen.

In den drei ersten Rennen der Saison konntest du mit zwei Top-10-Resultaten sowie dem zweiten Rang am Heimrennen in Solothurn bereits zeigen, dass du bereit bist. Darüber hinaus hast du auch noch den Argovia-Cup in deiner Kategorie gewinnen können.

Wie sehen die Ziele im weiteren Saisonverlauf aus?

Als primäres Ziel setze ich mir die Schweizer Meisterschaften in Lostorf sowie die Jugend-Europameisterschaften in Graz. Dort will ich Topplatzierungen erreichen. Zudem will ich persönlich noch mehr Fortschritte machen und mich überall verbessern.

Was ist dein Karriereziel?

Um ein konkretes Karriereziel zu nennen, ist es vielleicht noch zu früh. Aber mein Traum ist es, eines Tages bei der Weltelite mitzufahren und einen Weltcup zu gewinnen.

Was brauchst du, um dies zu erreichen?

Ich muss immer dranbleiben und darf meinen Willen nie verlieren. Zudem braucht es gutes Training.

Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Mein Ziel ist es, in fünf Jahren in der U23-Kategorie an der Spitze mitfahren zu können. Ich denke, mit viel Training und meinem grossen Willen kann ich das durchaus schaffen.

Hast du ein Vorbild?

Wenn es ein Vorbild für mich gibt, dann ist das der Italiener Marco Aurelio Fontana.

Kein Schweizer?

Die Schweizer Mountainbiker sind sehr erfolgreich. Aber Fontana ist ein ganz spezieller Sportler. Man sieht ihm die Freude am Biken richtig an.

Wirst du dafür sorgen, dass die Schweizer auch in Zukunft ganz vorne mit dabei sind?

Ich hoffe es natürlich sehr. Aber bis dorthin ist es noch ein weiter Weg. Ich werde auf jeden Fall alles dafür geben.

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