Eishockey 2.Liga
Missglückter Saisonstart für den EHC Bucheggberg

Der erste Auftritt vor Heimpublikum ist den Hockeyanern aus dem «Buechibärg» missglückt und dies ausgerechnet im Derby gegen Koppigen. Schuld war unter anderem ein viel zu nervöser Start.

Thierry Debieux
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Missglückter Saisonstart für den EHC Bucheggberg
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Daniel Stalder (rechts) im Zweikampf mit Koppigens Mario Christen.
Buchiberg's Stefan Brand, Rolf Lienhard, Ronny Leuenberger, Rolf Grubauer und Pascal Streit (von links) geschlagen.

Missglückter Saisonstart für den EHC Bucheggberg

Marcel Bieri

Die Partie begann sehr schwungvoll. Es waren keine sechs Minuten gespielt, schon stand es 2 zu 0. Dies aber nicht für das Heimteam sondern für die Gäste aus Koppigen. Es war schwierig zu erkennen was mit den Spielern des EHC Bucheggberg im ersten Drittel los war, hatte man sich doch riesig auf den Saisonstart gefreut. Arnold Lötscher, Trainer des EHC Bucheggberg sagte nach dem Spiel passend: «Wir agierten im ersten Abschnitt viel zu nervös, wahrscheinlich wollten wir zu viel und das wiederrum lähmte uns.» Den «Buechibärger» gelang zwar in der Folge noch der Anschlusstreffer. Die Freude darüber hielt aber nicht lange, denn kurz darauf kassierten sie innert zwei Minuten einen Doppelschlag. Einziger Hoffnungsschimmer für das Heimteam in dieser Phase, war die Tatsache, dass erst ein Drittel der Partie vorbei war.

Treffer nach der Pause

Die Pause tat den «Buechibärger» Mannen gut. Im zweiten Abschnitt waren sie dann auch in der Partie oder besser gesagt in der Saison angekommen. Durch Tore von Leuenberger und Dick kam man bis auf einen Treffer heran. Würde das Spiel jetzt kippen, fragten sich viele der 150 Zuschauer in der Eishalle Zuchwil. Diese spannende Frage beantwortete in der Folge Bucheggbergs Torhüter Grubauer.

In der 35. Minute leistete er sich einen Aussetzer der in einem Torerfolg für die Gäste mündete. Die Aufholjagd wurde durch diesen Lapsus abrupt gestoppt. Mit einem 3 zu 5 ging es für den EHC Bucheggberg ins letzte Drittel. Einem Rückstand den man durchaus wettmachen konnte, aber der kräfteraubende zweite Abschnitt war wohl zu viel für die «Buechibärger». Sie vermochten nicht mehr zu reagieren. Die Gäste nutzten dies resolut aus und trafen noch weitere zweimal zum Schlussresultat von 3 zu 7.

Gäste Trainer Roland Burkhalter war nach dem Spiel dementsprechend zufrieden, aber er fand auch Lob für den EHC Bucheggberg: «Sie waren sehr gut organisiert», meinte er. Sehr sachlich, ruhig und gefasst reagierte Bucheggbergs Coach Arnold Lötscher auf die Niederlage: «Zu Beginn wollten wir zu viel, das lähmte uns, aber im Verlauf der Partie wurden wir besser und fingen auch an Schlittschuh zu laufen», analysierte er.

Der Knackpunkt der Partie sah Headcoach Lötscher im ersten Drittel als man zu nervös agierte. Aus der Fassung brachte Ihn die erste Niederlage im ersten Spiel aber nicht: «Wie nehmen sowieso Spiel für Spiel», sagte er abschließend.

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