Fussball
Erstes Testspiel am Mittwoch und Mitte Juni geht es richtig los für den FC Solothurn

Im Juni darf auch ab der 1. Liga abwärts wieder gekickt werden: Auf den FC Solothurn warten sieben Spiele innert knapp drei Wochen.

Raphael Wermelinger
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Loic Chatton und der FC Solothurn können sich freuen. Mitte Juni wird die Meisterschaft in der 1. Liga fortgesetzt.

Loic Chatton und der FC Solothurn können sich freuen. Mitte Juni wird die Meisterschaft in der 1. Liga fortgesetzt.

Hans Peter Schläfli

Nach den Lockerungen der Massnahmen gegen das Coronavirus vom Mittwoch steht fest: Ab Montag dürfen die Fussballteams im Amateurbereich wieder regulär trainieren. Die Meisterschaften werden fortgesetzt. Im Juni finden allerdings nur noch die restlichen Spiele der Vorrunde statt.

Der Spielplan der 1. Liga ist angepasst. In der Gruppe 2 zählt der FC Solothurn zu den sechs Klubs, die erst 9 der 13 Vorrundenspiele ausgetragen haben. Der Aufstieg ist für die Solothurner nur noch theoretisch machbar. Als Tabellendritter liegt der FCS acht Punkte hinter Leader Biel zurück und deren fünf hinter Baden.

Vier Pflichtspiele warten also noch auf das Team von Trainer Jürg Widmer. Beim Restart nach fast achtmonatiger Zwangspause muss der FC Solothurn am 12. Juni gleich beim Leader Biel ran – mit 25 Punkten aus 9 Spielen das statistisch beste Team von allen drei 1.-Liga-Gruppen. Immerhin kann der FC Solothurn die beste Offensivabteilung der Gruppe 2 in die Waagschale werfen.

Eine Woche nach dem Gastspiel in Biel folgt das Heimspiel gegen das Reserveteam des frisch gebackenen Cupsiegers FC Luzern. Die Zentralschweizer sind Tabellensechste, mit zwei Punkten weniger, aber einem Spiel mehr als die Solothurner. Am Mittwoch, 23. Juni, empfangen die Solothurner den FC Schötz – aktuell auf Platz elf, punktgleich mit dem SV Muttenz auf dem Abstiegsplatz. Zum Abschluss reisen die Solothurner am 26. Juni zum Tabellenachten Zug 94.

Der Bundesratsentscheid vom Mittwoch bedeutet, dass der FC Solothurn ab Montag wieder ohne Auflagen trainieren kann. Bis zum ersten Ernstkampf in knapp zwei Wochen wird er noch dreimal testen. Am 2. Juni spielt der FCS zu Hause gegen den SC Zofingen, den Tabellendritten der Gruppe 5 der 2. Liga inter. Drei Tage später misst sich Solothurn auswärts mit dem Ligakonkurrenten SV Muttenz. Die Baselländer, die in dieser Saison in Solothurn 1:5 verloren, bangen als Tabellenvorletzte um den Ligaerhalt.

Im dritten und letzten Testspiel am 8. Juni heisst der Gegner FC Bassecourt. Der liegt in der Solothurner 1.-Liga-Gruppe auf dem siebten Platz. Die Jurassier sammelten in neun Spielen zwischen Mitte August und Anfang Oktober vier Punkte weniger als die Solothurner. Das Direktduell am siebten Spieltag entschied der FCS mit 3:1 für sich. Veronica und zweimal Mast waren die Torschützen.

Basel, Winterthur, Thun und Chiasso sind die Stationen seiner Profi-Karriere. Jetzt trägt der 23-jährige Mittelfeldspieler Robin Huser (l.) das Trikot des FC Solothurn.

Basel, Winterthur, Thun und Chiasso sind die Stationen seiner Profi-Karriere. Jetzt trägt der 23-jährige Mittelfeldspieler Robin Huser (l.) das Trikot des FC Solothurn.

Andy Müller/Freshfocus

Einen Transfer hat der FC Solothurn im Winter getätigt. Aber der hat es in sich: Mittelfeldspieler Robin Huser, zuletzt beim FC Chiasso in der Challenge League. Angefangen hat die Karriere des Recherswilers beim FC Subingen. Über den FC Solothurn (U13 und U14) ging er zum FC Basel. Mit 17 debütierte er in der ersten Mannschaft und feierte mit dem FCB den Gewinn der Meisterschaft. Nach Rückschlägen wie einem Kreuzbandriss setzte er seine Karriere bei Winterthur und kurz bei Thun fort. Ab Juni 2019 lief er für Chiasso auf. Bis er im Oktober seinen Vertrag vorzeitig auflöste und seine Profikarriere beendete. «Er kann bei uns einiges bewirken», kommentierte Trainer Jürg Widmer den einzigen Transfer. «Obwohl er erst 23 Jahre alt ist, hat er schon viel Erfahrung und wird uns helfen, die jüngeren Spieler zu führen und zu motivieren.»

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