Fussball
FC Grenchen erzielt gleich mit vier Toren den Sieg

Vor 120 Zuschauern zeigt der FCG 15 eine starke Leistung und schlägt Mümliswil diskussionslos mit 4:0.

André Weyermann
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Fabrizio Laus (hier im Dress von Italgrenchen) schoss eines der Tore. (Archiv)

Fabrizio Laus (hier im Dress von Italgrenchen) schoss eines der Tore. (Archiv)

Hans Peter Schläfli

Die Grenchner gaben von Beginn weg den Ton an. Spielerisch klar besser, zweikampfstark und mit frühem Stören des Gegners, dominierten sie diesen in der ersten Halbzeit fast nach Belieben und kamen so in regelmässigen Abständen zu guten Torchancen. Kleiner Wermutstropfen: Auch diesmal ging man vorerst etwas gar fahrlässig mit den erarbeiteten Möglichkeiten um.

So blieb der Freistoss-Treffer von Routinier Marc Hügli nach einem Energieanfall von Fabrizio Laus, der nur mittels Foul gestoppt werden konnte, in der 30. Minute die einzige zählbare Ausbeute bis zur Pause.

2. Treffer in der 62. Minute

Die Gäste brachten in der zweiten Halbzeit neue Offensivkräfte, und vermochten so zumindest optisch das Spielgeschehen etwas auszugleichen. Die Einheimischen hielten jedoch mehr als nur dagegen und in der 62. Minute erzielte Fabrizio Laus nach einer feinen Einzelleistung den zweiten Treffer. Dann setzte auch Mümliswil ein Ausrufezeichen. Grenchens Hüter Pablo Molina rettete aber grandios gegen Matthias Hammer.

Knapp eine Viertelstunde vor Schluss behauptete sich Loris Lifart im Mittelfeld gleich zwei Mal und verwertete nur Sekunden später ein magistrales Zuspiel von Cédric Rihs zum vorentscheidenden 3:0. Pablo Molina zeigte kurz darauf gegen Mümliswils Andreas Ackermann noch einmal seine Klasse. In der Nachspielzeit gelang schliesslich Arben Alimusaj, der erst in der zweiten Hälfte zum Einsatz kam, noch sein vierter Saisontreffer.

Kämpferische Leistung

Das junge Team von Trainer Roland Hasler hat spielerisch, kämpferisch und taktisch eine reife Leistung abgeliefert. Aus einer homogenen Mannschaft ragten die beiden Kreativkräfte Fabrizio Laus und Cédric Rihs heraus. Torwart Pablo Molina seinerseits war stets zur Stelle, wenn es ihn brauchte.

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