Unihockey

Erst in der Meisterschaft, dann mit Cup-Klassiker: Wiler-Ersigen vor Doppelspiel

Wie zum Saisonauftakt heisst es nun auch im Cupviertelfinal vom Sonntag: SVWE vs. Malans.

Wie zum Saisonauftakt heisst es nun auch im Cupviertelfinal vom Sonntag: SVWE vs. Malans.

Für Meister Wiler-Ersigen stehen zwei Heimauftritte in der Grossmatt in Kirchberg an. Am Samstag das Meisterschaftsduell mit Waldkirch St. Gallen (16.30 Uhr), tags darauf wartet im Cupviertelfinal an gleicher Stätte Alligator Malans (So. 17.30 Uhr).

Wer kommt am schnellsten in die Gänge? Dies ist die grosse Frage vor dem Unihockey-Weekend. Die Teams müssen quasi einen Kaltstart nach der dreiwöchigen Natipause hinlegen.

SVWE vs. WaSa, das ist nicht nur das Duell zweier Teams mit Grün-Weiss in den Clubfarben, sondern auch eine Art Familientreffen, haben doch gleich vier SVWE-Akteure Vergangenheit bei den St. Gallern (Brüder Mutter, Alder und Hollenstein), mit von Pritzbuer aber auch ein Ostschweizer eine beim Meister.

Der Schlüssel zum nachmaligen Titelgewinn

Im Vorjahr lieferten sich die beiden Teams wohl die überraschendsten Spielausgänge der ganzen Saison. Im Hinspiel siegte der SVWE in der Ostschweiz rekordverdächtig hoch mit 17:2, um dann genau drei Monate später zuhause mit 3:4 zu verlieren.

Die Heimniederlage des SVWE leitete damals schwierige Wochen ein, die sich nachträglich aber als Schlüssel zum nachmaligen Titelgewinn herausstellen sollten. In der aktuellen Saison spielt der SVWE weit konstanter als WaSa, das auch in diesem Jahr seinen Status als Wundertüte zementiert, aber immerhin noch auf Kurs ist mit dem Ziel: Erstmalige Qualifikation für die Playoffs.

Beim Meister ist man aus dem Vorjahr gewarnt und will nicht plötzlich selber die  Wündertüten-Rolle übernehmen und erneut für ein überraschendes Resultat sorgen. Auch wenn tags darauf noch die Cup-Partie gegen Malans ansteht, ist ein Sieg gegen WaSa zwingend, will man den Anschluss an Leader GC nicht verlieren.

Heimvorteil als Cup-Trumpf im Klassiker gegen Malans?

Das Los meint es im Cup-Wettbewerb nur bedingt gut mit dem SVWE. Zwar kann der Meister auch im sonntäglichen Viertelfinal zuhause antreten, doch mit Alligator Malans wurde der Berger-Truppe der schwerstmögliche Gegner zugelost, der noch im Wettbewerb verblieben ist.

Nach Köniz muss also erneut ein Brocken aus dem Weg geräumt werden, um dem Ziel Cupfinal näher zu rücken. SVWE vs. Malans ist der Klassiker schlechthin im Unihockey. Die beiden haben schon unzählige Schlachten geschlagen und zusammen 17 Meistertitel errungen, der Rest der noch bestehenden Klubs gerade Mal deren 2. Auch im Cup gibt es eine Historie zwischen den beiden Teams.

Zwei Cupfinals mit je einem Sieg für beide stehen im Palmares und dafür zahlreiche Duelle in den K.o-Runden. Auffällig dabei: Der Heimvorteil spielte, anders als in der Meisterschaft und den Playoffs, eine bedeutende Runde. Noch immer setzte sich im Cup das Heimteam durch.

Ein gutes Omen für den SVWE? Der Meister gewann ja auch den Season-Opener Mitte September an gleicher Stätte mit 7:4 und liegt dank diesem Erfolg in der Rangliste vor Malans, denn seither holten beide praktisch gleichviel Punkte: der SVWE als Zweiter 21, Malans als Dritter 19.

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