Tennis
Derendinger Silvester Cup verspürt den Roger-Effekt

Der Silvester Cup in Derendingen startet mit Teilnehmern aller Kategorien. Mit prominenter Vergangenheit hofft die Veranstalterin auch dieses Mal auf einen Erfolg.

Oliver Winistoerfer
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Robin Roshardt im Herrenfinal, während dem Silvester Cup 2011 in Derendingen. Quelle: bieri

Robin Roshardt im Herrenfinal, während dem Silvester Cup 2011 in Derendingen. Quelle: bieri

Die Weihnachtszeit steht wieder vor der Tür und dies bedeutet ein Grossevent für das Tenniscenter in Derendingen: Der Silvester Cup. Heute startet die 36. Auflage des Traditionsturniers mit den Junioren, Aktive R4-R9 und den Jungsenioren. «Wir haben momentan 117 angemeldete Teilnehmer. Da aber in vielen Kategorien, Senioren, Aktive R1-R3 und die Königsklasse N1-N4, noch nicht Anmeldeschluss ist, rechnen wir noch mit einigen Anmeldungen», erzählt die Organisatorin Monica De Lenart. «Ich führe die Planungen für das Turnier alleine durch. Dies bedeutet zwar mehr Arbeit für mich, aber ich kann dadurch flexibler agieren. Da ich den Cup schon seit neun Jahren durchführe, verfüge ich über die nötige Erfahrung und kenne die Teilnehmer auch persönlich», meint De Lenart.

Und die Organisatorin investiert viel Zeit in ihren Event, wie sie erklärt: «Ich hatte insgesamt eineinhalb Tage für die Planung des ersten Wochenendblocks. Für den zweiten Block, der am 26. Dezember startet, muss ich noch einmal genau gleich viel Zeit einrechnen. Dann werde ich an den Spieltagen noch mindestens 15 Stunden pro Tag in der Halle sein.» Doch die Freude am Event und dem Wiedersehen mit Bekannten, mache diese Anstrengungen wieder wett.

Viele Koryphäen

Das Traditionsturnier kann viele Koryphäen unter den Teilnehmer aufweisen. So haben die beiden grössten Schweizerinnen der bisherigen Tennisgeschichte schon teilgenommen und auch gewonnen: Martina Hingis und Patty Schnyder. «Wir haben auch immer wieder ausländische Teilnehmer». Der Schwerpunkt liegt zwar auf regionalen Spielern, aber wir haben sehr viele Spieler aus der ganzen Schweiz. Von Genf bis zum Tennis ist alles vorhanden», erklärt De Lenart.

Doch verspürt der Silvester Cup auch den in der Schweizer Tennisszene viel genannten Roger-Effekt? «Die Zahlen des Turniers sind immer konstant gewesen zwischen 230-300 in den letzten neun Jahren und ich würde deshalb sagen, dass wir den Effekt so auch spüren. Aber natürlich merke ich es bei meiner Tennisschule. Momentan habe ich über 120 Kinder, die im Winter trainieren», sagt Monica De Lenart. Der Cup treffe auf sehr viel Resonanz und die Teilnehmerin seien sehr zufrieden, erzählt die ehemalig professionelle Tennisspielerin: «Wir erhalten für das Turnier viele Komplimente. Die Leute kommen gerne zu uns und haben auch einen grossen Zuschauerandrang. Das sind gute Zeichen.»

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