Laufsport
Der Swiss-Pilot «flog» auf dem Weissenstein wieder allen davon

Der Zuchwiler Christian Mathys siegt zum dritten Mal auf dem Weissenstein. Die Gesamtwertung der diesjährigen Jura Top Tour gewann der Oltner Konrad von Allmen.

Manfred Dysli
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Eine Klasse für

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Marcel Bieri

Nach 2011 und 2012 konnte sich der amtierende Berglauf-Schweizermeister Christian Mathys aus Zuchwil zum dritten Mal als Tagessieger auf dem Solothurner Hausberg ausrufen lassen. Der 27-Jährige gewann das Rennen mit fast drei Minuten Vorsprung vor dem 18 Jahre älteren Oltner Konrad von Allmen und dem Bern Jurassier Michaél Morand. «Ich bin vom Start an immer mein Tempo gelaufen. Bis zur Verena Schlucht hörte ich hinter mir den Atem eines Läufers. Nachdem ich auch die Sprint Wertung beim Bahnhof in Oberdorf gewonnen hatte, lief ich dann nur noch ein Rennen gegen die Uhr», sagte Mathys

Zufriedener von Allmen zufrieden

Die Vorbereitung auf den Lauf hatte es in sich. Der Sohn der früheren OL-Weltklasse-Athletin Hanni Fries hatte zwei Tage zuvor als Alpinist zusammen mit seinem Vater erstmals einen 4000-er Berg bestiegen. «Die Anstrengung spürte ich schon noch in den Oberschenkeln», so der Swiss-Pilot. «Es war aber ein gelungener Abschluss und gleichzeitig Vorbereitungskampf auf die Berglauf WM in drei Wochen in der Toskana.»

Auch der Oltner Konrad von Allmen im Jahre 2008 einmal Tagessieger am Weissenstein war im Ziel mit dem Ehrenplatz zufrieden, vor allem als feststand, dass er die achtteilige Jura Top Tour zum zweiten Male gewonnen hatte. «Zuerst wollte ich bei diesem Event gar nicht teilnehmen», schmunzelte der 45-Jährige. Als Fünfter im Overallklassement wurde Nils Makos aus Oberdorf diesmal drittbester Solothurner. Und auf den Rängen 6 und 7 folgten mit Marius Füeg aus Mümliswil und dem früheren Rad-Profi Marcel Klaus (Gossliwil) zwei weitere Solothurner. Der Oensinger André Nussbaumer erreichte als Zehnter ebenfalls noch eine Top-Ten-Klassierung.

Martina Strähl nur Zuschauerin

Bei den Frauen, wo die siebenfache Weissensteinlaufsiegerin Martina Strähl, acht Tage nach dem EM-Marathon nur als Zuschauerin am Streckenrand stand, gab es mit der Emmentalerin Daniela Aeschbacher aus Oberfrittenbach eine neue Siegerin. Die Läuferin des TV Länggasse verwies die Baselbieter Favoritin Bettina Steiger und die Laupersdorferin Petra Eggenschwiler auf die Ehrenplätze. Aeschbacher ist keine unbekannte Läuferin. 2012 an der Langstrecken Berglauf-WM wurde sie 14. Als beste Solothurnerin erreichte die Thalerin Petra Eggenschwiler, die nach langer Verletzungspause eben erst am Belchen-Berglauf ein gelungenes Comeback gefeiert hatte, den dritten Platz auf dem Podest im Overall-Klassement.

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