In der Partie zwischen Wangen b. Olten und Einsiedeln waren in der Startphase beide Teams gewillt, Druck zu machen. Keine der beiden Equipen schaffte es jedoch, das Zepter in die Hand zu nehmen. Deshalb blieben Grosschancen vorerst aus.

Je länger die Partie dauerte, desto besser kamen vor allem die Gäste aus Einsiedeln ins Spiel. Die Abwehr des Heimteams machte in der Startphase aber einen sattelfesten Eindruck. Einsiedeln wurde nur nach Standards gefährlich.

Die erste Grosschance ging auf das Konto des Heimteams. In der 17. Minute vergab Wayne Corti alleine vor dem Tor. Gerade einmal fünf Minuten später konnte Albatrit Morinaj ebenfalls alleine auf das Tor ziehen. Den Gäste-Goalie konnte er zwar überwinden, jedoch klärte ein Einsiedler den Ball auf der Linie.

Eine ruppige Partie

Allmählich waren beiden Teams im Spiel angekommen. Wangen kam zu mehreren guten Chancen. Ein Treffer wollte aber nicht gelingen. Auch die Gäste wurden immer wieder gefährlich. Bei ihnen scheiterte es meisten an der Qualität des letzten Passes.

Das Spiel wurde zunehmend ruppiger. Das Geschehen war geprägt von Fouls und Unterbrüchen. Der Unparteiische hatte die Partie jedoch jederzeit im Griff. In der 38. Minute wurde der Einsiedler Jan Schnidrig mit einem rüden Foul an der Seitenlinie gestoppt. Den anschliessenden Freistoss konnte Roger Seeholzer dank einem Durcheinander vor dem Wangner Tor zur 1:0-Führung für die Gäste verwandeln. Für das Heimteam kam es noch schlimmer: Keine fünf Minuten später doppelte Kurt Marti wieder nach einem Freistoss für die Gäste nach.

Nie aufgesteckt

Das Heimteam kam entschlossener aus der Kabine zurück, suchte sofort den Anschlusstreffer und hatte auch einige gute Chancen dazu. Die beste hatte Gabriel Strub in der 53. Minute. Sein Freistoss aus 30 Metern konnte Einsiedelns Torhüter nur mit grösster Not stoppen.

Auffallend blieb weiterhin vor allem die Härte des Spiels. Immer wieder gab es ungestüme Fouls auf beiden Seiten. Die anschliessenden Standards waren stets gefährlich. Chancen aus dem Spiel heraus blieben weiterhin Mangelware.

Aufschwung hält nicht lange an

In der 64. Minute wurde das Heimteam endlich für seinen Einsatz belohnt. Stürmer Albatrit Morinaj verwandelte eine perfekt getimte Flanke per Kopf. Der Aufschwung des Heimteams hielt jedoch nicht lange an.

In der 69. Minute liefen sie in einen Konter und gaben so den Gästen die Möglichkeit, wieder auf den alten Zwei-Tore-Vorsprung zu stellen. Einsiedeln nutzte diese Chance eiskalt zum 3:1 aus. Aufgeben kam für die Wangner allerdings nicht infrage. Mit aller Kraft versuchten sie, den neuerlichen Anschluss zu erzwingen. Gelingen wollte ihnen dies aber nicht mehr. In der 92. Minute erzielten die Schwyzer sogar noch das vierte Tor.

Der FC Olten profitiert

Die Wangner rutschten damit unter den Strich. Auf Kosten des FC Olten, dem gegen die Eagles Aarau ein Exploit gelang. Die dezimierten Dreitannenstädter, drei Spieler fehlten aufgrund von Sperren, setzten sich zu Hause mit 3:1 durch. Der Pole Bartlomiej Gliniak eröffnete das Skore in der 8. Minute, in der 11. kamen die Aargauer dank Florin Hasanaj zum Ausgleich.

Die Entscheidung fiel in der zweiten Halbzeit nach einem Doppelschlag der Oltner. Für diesen sorgten die beiden Stürmer Avni Halimi (51.) und Hazir Zenuni (53.).

Der FC Dulliken unterlag gestern zu Hause dem FC Freienbach mit 1:2 und bleibt auf dem zweitletzten Tabellenrang.