Fussball
Der FC Biel hat gut verteidigt, aber schlecht gestürmt

Beim ersten Antreten auf der Neuenburger Maladière vor der erstaunlich grossen Kulisse von 1685 Zuschauern traf der FC Biel gleich auf einen der meistgenannten Aufstiegsfavoriten.

Drucken
Teilen
Biels Jules Hamidou (rechts)

Biels Jules Hamidou (rechts)

Keystone

Bellinzona wurde seinem Renommee dann zumindest in der Startphase auch gerecht und jagte die Bieler fast nach Belieben auf dem Terrain herum.

Schon nach knapp fünf Minuten fasste sich der Tessiner Neumayr aus gut 30 Metern ein Herz und traf mit einem «Sonntagsschuss» herrlich ins Lattenkreuz. Und nach 21 Minuten war die Partie eigentlich auch schon entschieden, als Magnetti eine flüssige Kombination zum 0:2 abschloss. Erst jetzt erspielten sich auch die Seeländer Chancen. Doudin und Germann vergaben aber aus bester Abschlussposition.

Nach der Pause zogen sich die Gäste vermehrt in die Abwehr zurück, aus welcher sie sich mit blitzschnellen Kontern lösten. Biels Abwehr spielte aber im Kampf Mann gegen Mann sehr aufmerksam und Goalie Walthert zeigte nach Schüssen D’Angelos und Marchianos Top-Paraden. Biel agierte jetzt zumeist feldüberlegen, ohne sich aber reelle Torchancen herauszuarbeiten. Zudem übersah der Schiedsrichter in der 62. Minute ein flagrantes Zurückhalten Yakins an Morello im Strafraum. So fiel denn der Anschlusstreffer zu spät, um noch eine Wende herbeizuführen.

Wohl spielte das Heimteam gefällig, doch fehlte seinen Offensivaktionen im Abschlussbereich die Präzision und Durchschlagskraft. prb

Aktuelle Nachrichten