2010

In der ersten WM nach der Ära Ralph Krueger gelingt den Schweizern ein absoluter Traumstart. Mit Siegen gegen Italien (3:0), Lettland (3:1) und Kanada (4:1) beenden sie die Vorrunde ungeschlagen. In der Zwischenrunde schlägt man auch Tschechien (3:2), ehe es Niederlagen gegen Norwegen (2:3) und Schweden (0:5) setzt. Im Viertelfinal gegen Gastgeber Deutschland verpassen die Eisgenossen die grosse Chance auf den ersten Halbfinaleinzug seit zwölf Jahren und scheiden mit einer 0:1-Niederlage aus.

2011

Die Schweizer qualifizieren sich gegen Frankreich (1:0 n. V.), Weissrussland (4:1) und Kanada (3:4 n. V.) souverän für die Zwischenrunde. Dort setzt es gegen Norwegen aber eine letztlich entscheidende 2:3-Niederlage ab. Nach dem 0:2 gegen Schweden steht fest, dass die Mannschaft von Sean Simpson die Viertelfinals verpasst.

2012

Nach den beiden erwarteten Siegen gegen Kasachstan (5:1) und Weissrussland (3:2) sowie den beiden einkalkulierten Niederlagen gegen Finnland (2:5) und Kanada (2:3), ist die 2:4-Schlappe gegen Frankreich für die Schweizer der Knackpunkt. Von diesem Rückschlag erholen sie sich nicht mehr. Die 0:1-Niederlage gegen den späteren Vize-Weltmeister Slowakei sowie ein 2:5 gegen die USA besiegeln das Schicksal der Schweiz.

Die Gesichter der Schweizer fassen die Stimmung nach dem Turnier 2012 gut zusammen.

Die Gesichter der Schweizer fassen die Stimmung nach dem Turnier 2012 gut zusammen.

2013

Die WM beginnt für die Schweizer mit einem Paukenschlag. In Stockholm besiegen sie Gastgeber Schweden zum Auftakt mit 3:2. Im nächsten Spiel zwingen sie Titelfavorit Kanada mit 3:2 nach Penaltyschiessen in die Knie. Mit unglaublichem Selbstvertrauen im Rücken stürmen die Schweizer ungeschlagen durch den weiteren Turnierverlauf. Im Viertelfinal besiegen sie Tschechien 2:1, im Halbfinal die USA mit 3:0. Erst im Final werden die entfesselten Simpson-Boys von den Schweden gestoppt. Trotz der 1:5-Schlappe sind die Freude und die Euphorie nach der Silbermedaille riesig.

Matthias Seger mitten im Fantrubel nach der Rückehr aus Stockholm.

Matthias Seger mitten im Fantrubel nach der Rückehr aus Stockholm.

2014

Gegen Russland (0:5) und die USA (2:3) setzt es zum Auftakt gleich zwei Niederlagen. In der dritten Partie unterliegen die Schweizer gegen Gastgeber Weissrussland 3:4. Dieses Handicap kann die Schweiz trotz drei Siegen gegen Deutschland (3:2), Kasachstan (6:2) und Lettland (3:2) nicht mehr wettmachen. Entscheidend ist die knappe 2:3-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen Finnland. Ein Jahr nach dem Gewinn der Silbermedaille muss sich die Schweiz mit Platz zehn zufriedengeben.

2015

Zum Auftakt lassen die Schweizer auf läppische Art und Weise Punkte liegen gegen Aufsteiger Österreich (3:4 n. Pen.). Danach wurstelt sich die Mannschaft unter dem neuen Headcoach Glen Hanlon zu zwei Siegen gegen Frankreich (3:1) und Deutschland (1:0). Gegen Lettland, Schweden und Tschechien holen sich die Schweizer bei drei 1:2-Niederlagen jeweils noch einen Punkt, was schliesslich auf wundersame Art und Weise für die Viertelfinal-Qualifikation reicht. Dort ist man dann gegen die USA bei der 1:3-Niederlage chancenlos.

2016

In der ersten WM unter dem neuen Führungstrio Fischer/von Arx/Hollenstein gibts zum Auftakt wieder eine ärgerliche Niederlage gegen den Aufsteiger Kasachstan (2:3 n. Pen.). Mit angeknackstem Selbstvertrauen finden die Schweizer in Moskau nicht mehr in die Spur und verpassen schliesslich trotz am Ende noch ordentlichen Leistungen die Viertelfinal-Qualifikation deutlich.

Patrick Fischer, Reto von Arx und Fige Hollenstein müssen sich nach der WM kritische Fragen gefallen lassen. Die beiden Assistenten gehen – Fischer ist noch dabei.

Patrick Fischer, Reto von Arx und Fige Hollenstein müssen sich nach der WM kritische Fragen gefallen lassen. Die beiden Assistenten gehen – Fischer ist noch dabei.