Olympia

So feiern unsere Athleten in Rio den 1. August

Das House of Switzerland lädt zur Feier

Das House of Switzerland lädt zur Feier

Während in der Schweiz die Korken und das Feuerwerk knallen, feiern auch unsere Olympioniken in Rio den Nationalfeiertag. Das House of Switzerland bietet den Gästen zum 1. August Samba und Marc Sway.

Am 5. August starten in Brasilien die Olympischen Sommerspiele 2016. Auch die Schweizer Delegation ist bereits nach Rio de Janeiro abgereist, wo sie sich dann auf den Ernstkampf vorbereiten.

Es ist ein Traum, der wahr wird, für die 109 Schweizer Athletinnen und Athleten, die an den Olympischen Spielen teilnehmen dürfen. Um ihnen den Aufenthalt so heimisch wie möglich zu machen, laden der Schweizer Botschafter in Brasilien, André Regli, und Nicolas Bideau, Chef der Bundesstelle «Präsenz Schweiz», zur 1. August-Feier ins House of Switzerland ein.

Das Programm verspricht einen bunten Mix für die Gäste. Um 18.30 Uhr (Ortszeit) starten die Feierlichkeiten. Als eines der Highlights wird Marc Sway mit seiner Band auftreten. Für den schweizerisch-brasilianischen Musiker sei es eine spezielle Ehre, den 1. August in Brasilien feiern zu können. «Den Schweizer Nationalfeiertag im Ausland zu zelebrieren, ist schon sehr speziell», sagte Sway zum «Tagesanzeiger».

Das Programm der olympischen 1.August-Feier.

Das Programm der olympischen 1.August-Feier.

Nach dem feierlichen Anlass im House of Switzerland gibt der 37-Jährige weitere Konzerte in Rio und tritt als Höhepunkt am 6. August an der Gala mit Bundespräsident Johann Schneider-Ammann auf.

Das Fest zum Nationalfeiertag beschliesst die Sambaschule Unidos da Tijuca. Die traditionsreiche Truppe ist die drittgrösste Sambaschule des Landes.

Unidos Da Tijuca

Das House of Switzerland, das bereits an der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien beliebt war, legte für die Olympischen Spiele nochmals einen obendrauf. Mit seinem Vorgänger habe das «Haus» nicht mehr viel zu tun. Es sei diesmal mehr ein Dorf als ein Haus, wird Bideau, der das Projekt leitet, im «Tagesanzeiger» zitiert.

Auf 4500 Quadratmeter präsentiert sich die Schweiz mit all ihren Klischees. Es gibt ein Schokoladenatelier, eine gekühlte Schneeglocke, in der Kunststoffschnee liegt, man kann eine virtuelle Fahrt auf die Jungfrau machen oder sich im Shop mit Schweizer Sackmessern oder Schokolade eindecken.

Kulinarisch werden die Gäste mit Rösti, Cervelats und Raclette versorgt und zu trinken gibt es Chasselas-Weisswein.

Die Kosten für das House of Switzerland belaufen sich auf 6,35 Millionen Franken.

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