Ski alpin

Zweiter Abfahrtssieg für Cuche innert einer Woche

Cuche auch in Chamonix eine Klasse für sich

Cuche auch in Chamonix eine Klasse für sich

Didier Cuche doppelte eine Woche nach dem Triumph von Kitzbühel in Chamonix nach.

Der 36-jährige Romand war auch in der Weltcup-Abfahrt in Chamonix die absolut dominierende Figur. Mit 67 Hundertsteln Vorsprung gewann Cuche vor dem Italiener Dominik Paris, der mit Startnummer 1 eine Bestzeit hingelegt hatte, die unerwartet lange hielt und nur noch von Cuche mit Nummer 22 unterboten wurde.

Auf dem Weg zu seinem 16. Weltcupsieg zeigte Cuche eine nahezu perfekte Fahrt. An diesem Tag stimmte praktisch alles, und so passte auch, dass er sich mit seinem 9. Erfolg in der Abfahrt auf eine Stufe mit Bernhard Russi stellte. Cuche schob sich so für die WM in Garmisch endgültig in die Favoriten-Rolle, die er eigentlich gar nicht liebt.

Der Neuenburger war schlicht nicht zu schlagen, auch nicht vom Aussenseiter Dominik Paris, mit dem niemand gerechnet hatte und der in den Weltcup-Abfahrten noch nie über Rang 17 hinaus gekommen war. Sein Talent allerdings hatte Paris bereits bei den Junioren unter Beweis gestellt. 2009 an den Nachwuchs-Weltmeisterschaften in Garmisch errang er drei Medaillen: Silber in der Abfahrt und in der Kombination, Bronze im Super-G.

Neben Cuche überzeugten im Schweizer Team vor allem die aufstrebende jüngere Garde. Der 23-jährige Berner Beat Feuz erreichte Platz 7, womit er sich erstmals in der Abfahrt in den Top 10 einreihte. Gleichzeitig empfahl sich Feuz für die WM in Garmisch. Als fünfter Abfahrer neben Cuche, Silvan Zurbriggen, Carlo Janka und Patrick Küng erfüllte Feuz die Selektions-Bestimmungen des Verbandes.

Wie Feuz klassierten sich auch der Obwaldner Marc Gisin sowie die beiden Schwyzer Cornel Züger und Vitus Lüönd so weit vorne wie noch nie in ihrer Karriere in einer Abfahrt. Gisin erreichte Platz 15, genau eine Position vor Silvan Zurbriggen. Züger und Lüönd belegten die Ränge 18 und 25.

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