Obwohl er auf der letzten Runde noch Terrain eingebüsst hatte, weil ihm laut eigener Aussage "der Saft ausgegangen" war, zeigte sich Weger mit seiner Darbietung sehr zufrieden. Er freute sich in erster Linie darüber, dass er sich für sein miserables Abschneiden im ersten Weltcup-Sprint dieser Saison rehabilitieren konnte. In Östersund (Sd) war er über die 10 Kilometer mit sechs Schiessfehlern auf Rang 81 abgestürzt.

Hochfilzen liegt Weger. Von seinen vier Weltcup-Podestplätzen in seiner Karriere hat der 25-jährige Walliser zwei an diesem Ort im Tirol erreicht. Falls er seine Konstanz im Schiessen aufrecht erhalten kann, darf sich Weger auch für die Verfolgung am Sonntag gute Chancen ausrechnen.

Der erst 21-jährige Norweger Johannes Thingnes Bö feierte seinen sechsten Weltcup-Sieg. Bei den Frauen triumphierte zum zweiten Mal in Folge die Finnin Kaisa Mäkäräinen. Sie ist die Gesamtweltcup-Siegerin der vergangenen Saison. Bei den Frauen gab es kein Schweizer Spitzen-Resultat. Elisa Gasparin klassierte sich als Beste ihres Teams an 41. Stelle.