Hirscher verdiente sich die Trophäe, die er schon in den Jahren 2012, 2015 und 2016 entgegennehmen durfte, mit permanent erstklassigen Leistungen im vergangenen Winter.

13 Weltcup-Rennen hatte der Österreicher gewonnen, dazu zum siebten Mal die Gesamtwertung sowie die kleinen Kugeln für die Siege in der Riesenslalom- und Slalom-Wertung. Bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang gewann er ausserdem Gold im Riesenslalom und in der Kombination. Die Ausbeute verblüfft, zumal Hirscher wegen des im August erlittenen Knöchelbruchs den grössten Teil der Vorbereitung verpasst hatte.

Ester Ledecka, die sich Hirscher bei der Wahl nur knapp geschlagen geben musste, hatte in Südkorea für eine Premiere gesorgt. Als Skifahrerin gewann sie Gold im Super-G, in ihrer eigentlichen Domäne Snowboard Gold im Parallel-Riesenslalom.