Mit einem Fehler im Liegendschiessen lief der 28-jährige Oberwalliser wie im Einzelrennen in Östersund auf den 7. Platz. Er verschaffte sich damit auch eine glänzende Ausgangslage für das Verfolgungsrennen am Samstag.

"So macht ein Rennen Spass", freute sich Weger. "Ich habe mich in der Loipe sehr gut gefühlt und konnte bis zuletzt um jeden Meter fighten." Tatsächlich liess sich der Obergommer auf den letzten 50 Metern die beste Zeit notieren. Insgesamt war Weger der neuntschnellste Läufer und machte auf der letzten Runde noch zwei Positionen gut.

Für die weiteren Schweizer gab es keine Weltcup-Punkte. Jeremy Finello (49./1 Strafrunde) schaffte immerhin die Qualifikation für die Verfolgung. Diese verpassten Mario Dolder (5 Strafrunden), Serafin Wiestner und Martin Jäger (beide 3) deutlich.

Der Sieg ging an den Norweger Johannes Thingnes Bö, der Martin Fourcade um 12,1 Sekunden distanzierte. Der Franzose wurde erstmals seit Februar 2015 in einem Sprint geschlagen, obwohl er keinen Fehler schoss. "Ich muss zufrieden sein", erklärte Fourcade dennoch, der in den letzten sechs Jahren des Gesamt-Weltcup gewann und auch nun wieder in Führung liegt. "Heute war halt mal einer schneller."