Ski nordisch

Starker Schneefall zwingt die Skispringer zum Rückzug

Marco Grigoli mit kritischem Blick.

Marco Grigoli mit kritischem Blick.

Das Wetter drückt der 60. Vierschanzentournee weiterhin seinen Stempel auf. Die Qualifikation zum Abschlussspringen in Bischofshofen wird auf Freitag verschoben.

Das Problem in Bischofshofen war nicht das Sturmtief, sondern der Schneefall. In der flachen Anlaufspur blieb der feuchte Schnee trotz Windbläsern liegen. Die Spur stockte und warf einige Springer kurz vor dem Absprung aus dem Gleichgewicht. Zudem variierte die Anlaufgeschwindigkeit unter den Athleten wesentlich stärker als sonst.

Der Bündner Marco Grigoli wird am Freitag um 15 Uhr einen weiteren Versuch unternehmen, um sich seinen zehnten Weltcupeinsatz in einem Hauptfeld zu sicheren. Letztmals hatte er sich Oberstdorf für ein Springen qualifiziert. In Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck scheiterte er frühzeitig. Die Wetterprognosen für den Freitag sind wenig verheissungsvoll. Der Wettkampf ist auf 16.30 Uhr angesetzt.

Simon Ammann lässt die letzte Station der Vierschanzentournee aus. Der Toggenburger entschied sich nach dem Springen vom Mittwoch in Innsbruck zum Rückzug. Der vierfache Olympiasieger will sich vollständig von der Magen-Darm-Grippe erholen. Ammann plant seinen Wiedereinstieg für das Skifliegen in einer Woche am Kulm (Ö).

Das führende Duo Gregor Schlierenzauer und Andreas Kofler hatte die Schanze bereits nach dem ersten Trainingssprung verlassen. Wie die Qualifikation war auch der zweite Probedurchgang vorzeitig abgebrochen worden.

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