Insbesondere der Flug im Final auf die Weite von 130,5 m dürfte Ammann Zuversicht für die weiteren Wettkämpfe geben. Mit diesem rundum gelungenen Satz befand er sich unter den besten Athleten. Mit seiner Klassierung egalisierte Ammann seine Weltcup-Bestleistung dieser Saison. Achter war er auch schon im zweiten Skifliegen am Kulm geworden.

Bei fairen Verhältnissen ergab sich nach dem ersten Durchgang Hochspannung. Zwischen dem Halbzeit-Führenden Anders Bardal (No), Andreas Kofler (Ö), Gregor Schlierenzauer (Ö) und Richard Freitag (De) bestanden nur 4,3 Punkte Differenz. Im Final war dann aber schnell alles klar. Kofler, der die Weltcupführung behielt, und Bardal bestanden den Test nicht. Freitag hingegen schon. Er wurde wie am Freitagabend Zweiter. Gregor Schlierenzauer, der das Stadion nach dem ersten Wettkampf auf Platz 18 enttäuscht verlassen hatte, fand sein Lachen wieder. Der Tiroler feierte den 39. Weltcupsieg seiner Karriere.

Zakopane (Pol). Weltcup-Skispringen (Grossschanze). Schlussklassement: 1. Gregor Schlierenzauer (Ö) 300,3 (131,5/132). 2. Richard Freitag (De) 296,8 (131/131). 3. Anders Bardal (No) 293,1 (132/126). 4. Andreas Kofler (Ö) 290,5 (133/126). 5. Severin Freund (De) 281,9 (122/131,5). 6. Peter Prevc (Sln) 281,2 (125/127). Ferner: 8. Simon Ammann (Sz) 278,8 (123/130,5).